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Bopparder Fähre ist ein Stück Alleenstraße

Bopparder Fähre wird Teil der deutschen AlleenstraßeBoppard. Die Deutsche Alleenstraße ist in mehrfacher Hinsicht etwas Einzigartiges. Natürlich ist sie die mit Abstand längste Ferienstraße Deutschlands. Auf einer Strecke von rund 3.000 Kilometern führt sie von der Insel Rügen in der Ostsee bis zur Insel Reichenau im Bodensee kreuz und quer durch die Republik. Wer diese wunderschöne Strecke ganz oder in Teilen abfährt, der wird nicht nur einen Eindruck von der landschaftlichen Vielfalt Deutschlands bekommen, er wird vor allem immer wieder durch wunderschöne Alleen fahren. Die Arbeitsgemeinschaft (Arge) Deutsche Alleenstraße, in der sich der ADAC, der Deutsche Tourismusverband und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald federführend engagieren, setzt sich leidenschaftlich für Erhalt und Pflege des historischen Kulturgutes Alleen ein, denn im Zuge des Straßenausbaus und als Maßnahme gegen vermeintliche Unfallgefahren wurden bereits Zehntausende Kilometer von Alleen Opfer von Kettensägen. Aber neben der Länge, der Schönheit der Landschaften entlang der Strecke und dem hohen Natur- und Kulturschutz gibt es noch eine Besonderheit: In Boppard wechselt die Alleenstraße „mit der Fähre“ die Rheinseite. Denn während die Inseln Rügen und Reichenau über einen Damm erreicht werden können, setzen Alleenstraßen-Touristen in Boppard mit der Fähre über. „Dies hat der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße veranlasst, die Fähre mit einem entsprechenden Schild zu versehen. Dies möchten wir im Rahmen eines Pressetermins am 17. Juni machen“, sagt Stefan Rees, Leiter der Tourist Information Boppard und Mitglied des Vorstands der Arge Deutsche Alleenstraße.

Alleenstraße bereichert unsere Region

Wer aus dem Norden auf der Deutschen Alleenstraße reist, kommt von Hessen aus nachBopparder Fähre wird Teil der deutschen Alleenstraße Rheinland-Pfalz, wo der ADAC Mittelrhein die insgesamt 300 Kilometer lange Strecke der Alleenstraße betreut. Im benachbarten Rhein-Lahn-Kreis führt die Strecke über Katzenelnbogen, Holzhausen auf der Haide, Nastätten, Dachsenhausen, Brauchbach bis nach Filsen. Von dort aus geht es mit der Fähre nach Boppard. Dann führt die Strecke weiter über Emmelshausen über den Hunsrück bis nach Bad Kreuznach. Dass die wenigen Kilometer, die die Deutsche Alleenstraße durch Boppard und die nähere Umgebung führt, touristisch durchaus sehr bedeutend sind, daran hat Stefan Rees als Leiter der Tourist Information Boppard keinen Zweifel. „Gerade jetzt, wo der Inlandstourismus eine große Rolle spielt, wollen wir die Bedeutung der Deutschen Alleenstraße für den Deutschland-Tourismus hervorheben“, sagt Rees. Deshalb würde am 17. Juni beim Termin auf der Bopparder Fähre auch der neue Reiseführer „Zur Deutschen Alleenstraße vorgestellt”.
Apropos Boppard: Hier führt die Deutsche Alleenstraße 7,7 Kilometer lang über die Landesstraße 210 zur Bundesstraße 327. Die Stadt ist bereits seit dem Jahr 2008 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Alleenstraße, damals hatte sie an der L 210 insgesamt 175 Bäume gepflanzt. Außerdem hat Boppard mit Bürgermeister Dr. Walter Bersch und Stefan Rees Protagonisten, die das Thema Alleenschutz ernst nehmen. Vor sechs Jahren fand in Boppard die Mitgliederversammlung der Arge statt, damals wurde mit einer Baumpflanzung in der Rheinpromenade auf die Notwendigkeit des Alleenschutzes in einem symbolischen Akt hingewiesen.
Mit dem Rhenser Jürgen Joras gibt es eine weitere treibende Kraft in Sachen Alleenschutz. Joras, Ehrenvorstand Touristik des ADAC Mittelrhein und gemeinsam mit Stefan Rees Mitglied im Arge-Vorstand, setzt sich bereits seit vielen Jahren für den Erhalt und die Pflege der Alleen in Deutschland ein. Mit Herzblut hat Joras auch die 2. Radfernfahrt „Tour d’Allée“ unterstützt, die vor wenigen Tagen einen Zwischenstopp in Koblenz gemacht hat. „Die Radfahrer machen beste Werbung für unsere Sache“, lobt Joras die 20 „Pedalisten“, die auf einer Radstrecke von 2.300 Kilometern für den Erhalt der Alleen, für Aufmerksamkeit sorgen und eine bessere Pflege und für Neuanpflanzungen zu werben.
Beim Pressetermin am 17. Juni werden neben Bürgermeister Dr. Walter Bersch auch Stefan Rees, Jürgen Joras und natürlich Fähren-Chef Tony Deleu dabei sein. Es ist ja auch wirklich etwas Besondres, dass die Schiffspassage zur Deutschen Alleenstraße gehört. [za]

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