Start VG Hunsrück-Mittelrhein St. Goar/Oberwesel Der Weinkonvent zum Hl. Goar feierte erstmals mit einer Präsidentin

Der Weinkonvent zum Hl. Goar feierte erstmals mit einer Präsidentin

St. Goar. Große Freude herrschte bei der jüngsten Zusammenkunft des Weinkonvents zum Hl. Goar anlässlich der offiziellen Proklamation seiner neuen Präsidentin Christiane Nowsch im Wein- und Sektgut Goswin Lambrich in Oberwesel-Dellhofen. Denn das alle zwei Jahre stattfindende große Fest beim Präsidentenwechsel der St. Goarer Weinschwestern und -brüder hatte, bedingt durch Corona, um mehrere Wochen verschoben werden müssen.

Weinkonvent hat neue PräsidentinJetzt übernahm das zuvor einstimmig gewählte erste weibliche Oberhaupt des St. Goarer Weinkonvents dessen Insignien aus der Hand seines Vorgängers Karl Josef Perscheid. Ihm wurde als Erinnerung an eine sehr erfolgreiche Amtszeit mit einem Fotobuch und seiner Gattin Annelore für deren stets umsichtige Unterstützung mit einem Blumenstrauß gedankt.

Christiane Nowsch hatte sich im Vorfeld auf ihr neues Amt mit der Planung eines anspruchsvollen Jahresprogramms perfekt vorbereitet. Jedoch kam wegen Corona alles anders. Aber mit unverhofften und sich ständig wechselnden Ereignissen kann die Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes in Simmern aus gegebenem Anlass souverän umgehen. Das ist zurzeit ihr beruflicher Alltag.

Sie präsentierte jetzt dem Konvent einen Plan B, der den jeweiligen Bedingungen für die nächsten weingeselligen Zusammenkünfte entspricht. Und sie hofft auf bessere Zeiten, in denen sie alsbald den Plan A wieder aus der Schublade nehmen kann.

Für eine willkommene Unterbrechung des offiziellen Teils des Festes sorgte Christiane Lambrich-Henrich, die Chefin des renommierten Weinhauses, mit hauseigenen Köstlichkeiten aus Küche und Keller. Sie begrüßte ihre Gäste mit einem Glas „Riesling Winzersekt brut“. In der sorgfältig aufeinander abgewogenen Probe ging es in einer Palette edler Tropfen des vorjährigen Jahrgangs vom „Oberweseler Weißen Burgunder“ über einen trockenen Riesling „St. Goarer Burg Rheinfels“ zum „Blauschiefer Riesling trocken“.

Mit der Verkostung eines Feinherben mit der zutreffenden Bezeichnung „VOLLSTEIL“ konnte ein einzigartiger Riesling genossen werden, dessen Trauben ausschließlich aus den steilsten Lagen des Weinguts – mit einer Steigung von über siebzig Prozent – gedeihen. Dass zwei Rebsorten wunderbar miteinander harmonieren können, war nach dem Genuss des „Cuvée Gowin“, der sich aus den beiden Rebsorten Riesling und Gewürztraminer zusammensetzt, auch kein Geheimnis mehr. Zum Abschluss der Weinprobe kredenzte Christiane Lambrich-Henrich einen „Blanc de Noir 2019“, den sie als geeigneten Tropfen für lange Sommernächte bezeichnete. Die Binsenweisheit, dass sich bester Wein und gutes Essen prächtig ergänzen, das bewies der zur Stärkung mit frischem Salat gereichte Krustenbraten wieder einmal mehr.

Kontakt

    • Ihr Name (Pflichtfeld)

      Ihre E-Mail Adresse (Pflichtfeld)

      Betreff (Pflichtfeld)

      Ihre Nachricht