Start Regionales Buga 2029: Das Welterbe Mittelrheintal erhalten und gestalten

Buga 2029: Das Welterbe Mittelrheintal erhalten und gestalten

Mittelrhein. Mit der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates der Buga-Gesellschaft am 10. März in Boppard wurde ein weiterer Meilenstein auf dem herausfordernden Weg zur Bundesgartenschau 2029 gesetzt.

Jochen SandnerJochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenbaugesellschaft, beschreibt das „Wir-Gefühl“, das im laufenden Prozess bis heute gewachsen ist. Er sieht einen wichtigen Schritt für die Region in der Buga 2029, bei der die zahlreichen Gäste neu Geschaffenes besuchen und feiern können, aber gleichzeitig auch den Beginn für viele weitere neue Projekte, die das Mittelrheintal über die Buga hinaus bereichern werden. Für ihn ist die blaue Buga-Fahne schon eine Art neue Nationalfahne im Mittelrheintal.

Dr. Walter BerschDr. Walter Bersch, Bürgermeister der Stadt Boppard, freut sich, dass im Entwicklungsprozess schon einige Meilensteine gesetzt wurden, und ist zuversichtlich, dass Boppard, die Perle am Rhein, inklusive seiner Höhenorte angemessen in das Konzept integriert wird.

Frank PuchtlerFrank Puchtler vom Zweckverband Oberes Mittelrheintal sieht in der Buga die Chance, das Welterbe Mittelrheintal einerseits in seiner kulturellen Bedeutung zu erhalten, aber auch zu gestalten und weiterzuentwickeln. Für ihn ist es wichtig, die Menschen im Entwicklungsprozess mitzunehmen und die einzelnen Veranstaltungsorte  mit Boppard gemeinsam zu einer schönen Perlenkette aneinanderzureihen.

Minister Roger Lewentz sieht die größte Herausforderung in der Vereinbarkeit der zweimal Roger Lewentz75 Kilometer langen Abschnitte und den 15 Kommunen, aber darin gleichzeitig auch die Chancen und Potenziale. Es gehe darum, Highlights zu definieren für die Zukunft, auch für die 2030er-Jahre. Er betonte, ein positives Beispiel dafür, welch nachhaltige Strahlkraft einer Buga haben kann, sei Koblenz, wo die Buga 2011 ausgerichtet wurde, sowie die Landesgartenschau, die 2008 in Bingen stattfand. Er betonte, dass die Landesregierung die Buga 2029 ausdrücklich begrüße und unterstütze.

Joachim-Eberhard MaltzahnMit Rüdesheim und Lorch, Rhein-Taunus-Kreis, nimmt auch das Nachbarbundesland Hessen an der Buga 2029 teil. Joachim-Eberhard Maltzahn, Referatsleiter Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, freut sich schon auf entstehende Kooperationen. Das Thema Wein spielt für ihn eine große Rolle. Bislang seien schon 131 Projekte gemeldet worden. Er sieht dies als eine Art Wunschliste, einige könnten vielleicht durch Förderprogramme realisiert werden.

Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Metz freut sich auf die vor ihm liegende Arbeit, Thomas Metzgemeinsam mit einem großartigen Team und Kooperationspartnern. Er sieht in der Buga die Chance, das Potenzial des Weltkulturerbetals Mittelrhein zu zeigen. [cf]

Buga 2029 – ein Gewinn für die gesamte Region

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