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Oppenhausen: Der Ortsvorsteher informiert

Der Ortsbeirat Oppenhausen hat sich in seiner letzten Sitzung mit nachfolgenden Themen befasst: Im Rahmen der Einwohnerfragestunde führte ein Teilnehmer aus, dass öffentliche Flächen unter den Straßenbäumen „Hinter der Haie“ ansprechender aussehen könnten. Einige dieser Flächen würden von Anwohnern dankenswerterweise mitgepflegt. Ich werde zeitnah betreffende Anwohner fragen, ob eventuell auch die restlichen Flächen von privater Seite vor den Anwesen mitgepflegt werden könnten. 

Der Ortsbeirat befasst sich seit längerer Zeit mit dem Erscheinungsbild des Gefallenendenkmals am Ortseingang. Das Betonwerk der drei Namenssäulen ist teilweise aufgesplittert und die Armierung gerostet. Eine Namenstafel ist gerissen. Die Standfestigkeit ist auf Dauer nicht gewährleistet. Der Ortsbeirat ist der Auffassung, dass dieses Denkmal, das 1923 im Gedenken an die gefallenen Soldaten aus Oppenhausen und Hübingen des 1. Weltkrieges vom damaligen Sportverein errichtet und dann 1949 nach dem 2. Weltkrieg durch die mittlere Säule ergänzt wurde, als Mahnmal und prägendes Element des Ortseinganges erhalten werden muss. Die Begutachtung durch eine Fachfirma ergab, dass eine Renovierung der Betonwerke der drei Namenssäulen nicht wirtschaftlich sei, und empfahl die Erneuerung der Säulen aus Naturstein (Basalt). Nach einer Ortsbesichtigung mit Vertretern der Fachfirma empfiehlt nun der Ortsbeirat einstimmig die Erneuerung des Denkmals unter der Vorgabe, dass die jetzige Erscheinungsform beibehalten werden soll. Die Einstellung der notwendigen Finanzmittel in den Haushalt 2021 wird vorgeschlagen.

Jedes Jahr wird zu Weihnachten der Kreisel in der Pastor-Wiegend-Straße von der „Kreiselgruppe” weihnachtlich geschmückt. In Ergänzung dazu will der Ortsbeirat nun beleuchtete Weihnachtssterne beschaffen und an den Pfosten der Straßenlampen im Bereich des Kreisels installieren lassen. Die Finanzierung erfolgt teilweise aus den Verfügungsmitteln. Sicherlich wird hierdurch das weihnachtliche Ambiente positiv verstärkt werden.

Das derzeit an der Einfahrt des Parkplatzes zur Niederkirchspielhalle vorhandene Hinweisschild ist in den Abend- und Nachtstunden für auswärtige Besucher von Sport- und Gesellschaftsveranstaltungen nur sehr schwer erkennbar. Es soll durch ein beleuchtetes transparentes Namensschild zur besseren Orientierung ersetzt werden. Zusätzlich soll an dem Lampenpfosten ein Hinweis auf den an der Niederkirchspielhalle neu installierten Defibrillator angebracht werden. Der Ortsbeirat schlägt außerdem vor, für folgende Maßnahmen ausreichend Finanzierungsmittel in den Haushalt 2021 einzustellen: Reparatur/Instandsetzung von Wirtschaftswegen, Gestaltung des Platzes am Wasserbehälter in Hübingen, Anschaffung eines öffentlichen Bücherschrankes in Form einer Telefonzelle, Beschaffung und Aufstellung eines Schwalbenturms (Schwalbennistplätze).

Ich konnte mitteilen, dass in den vergangenen Monaten eine Reihe vom Ortsbeirat beschlossene und angeregte Maßnahmen erledigt wurden. So wurde die Stellfläche der Spielerkabinen auf dem Sportplatz gepflastert, die Oberfläche des Bouleplatzes erneuert, ein neuer Schaukasten für Hübingen beschafft, die Generalreinigung der Niederkirchspielhalle durchgeführt, neue Sitzgruppen für den Aussichtspunkt „Hiest“ und am Kreisel aufgestellt, Defibrillatoren am Backes und der Niederkirchspielhalle installiert, der Wanderparkplatz „auf dem Giere“ erweitert, eine Halteverbotszone in der oberen Mittelstraße angeordnet, die Oberflächen der Brunnenstraße und der Brühlstraße instandgesetzt und diverse Ausrüstungsgegenstände für den Jugendraum und für Küche/ Thekenraum der Niederkirchspielhalle beschafft.

Die nächste Ortsbeiratssitzung soll Anfang Dezember stattfinden.

Jürgen Poersch, Ortsvorsteher von Oppenhausen

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