Start Regionales Boppard Auf neuen Wegen: “Boppard geht gut”

Auf neuen Wegen: “Boppard geht gut”

Boppard. Not macht erfinderisch – dass in diesem alten Sprichwort Wahrheit steckt, hat sich in der Corona-Krise mehrfach gezeigt, so auch bei der traditionellen „Großen Weinprobe“ der Stadt Boppard. Die Stadt, federführend Stadthallenmanager Rolf Mayer, hatte in diesem Jahr aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln ein neues Konzept an den Start gebracht. Die „Große Weinprobe“ fand wie in den Jahren zuvor aufgrund der Bestimmungen mit geringerer Besucherzahl in der Stadthalle statt, zusätzlich konnte die Veranstaltung aber auch online per Stream verfolgt werden. Die verkosteten Weine waren rechtzeitig als Paket an vielen Verkaufsstellen erhältlich, quer durch Deutschland, aber auch nach Holland und England wurden die Weine verschickt. So hatten alle Interessierten die Möglichkeit der Veranstaltung live und mit allen Sinnen zu folgen.

Die schön dekorierte Halle war bis auf den letzten Platz belegt, Moderator Josh Kochhann führte sympathisch durch die Veranstaltung. Zur Einstimmung wurde dem Publikum ein kurzer Film über Boppard gezeigt, in dem Bürgermeister Dr. Walter Bersch den Zuschauer an die wichtigsten Plätze der schönen Stadt am Mittelrhein führt. „Boppard geht gut”, so das Fazit des Bürgermeisters. Während der Weinprobe erklärten die heimischen Winzer die Wichtigkeit der Direktvermarktung, aber auch die Bedeutung des Zusammenspiels mit der Gastronomie. 

Malu Dreyer bei der WeinprobeEin Höhepunkt der Veranstaltung war die Ernennung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer zur Ehrenwinzerin. In ihrer Rede zeigte sie sich begeistert von den vielen neuen und kreativen Ideen, die aus der Corona-Krise hervorgegangen sind. Die Ministerpräsidentin betonte, wie schön die Lebensatmosphäre am Mittelrhein sei und dass sie sich immer wieder besonders über die freundliche Begrüßung in Boppard freue. Sie sieht der Zukunft der Region und des Landes positiv entgegen und freut sich mit dem Rheinland-Pfalz-Tag im kommenden Jahr und der BUGA 2029 weitere Akzente in der Region zu setzen, besonders die BUGA sei eine große Entwicklungschance für die Region.

Viele zufriedene Besucher und ebenso viele positive Stimmen aus dem „Netz” bleiben als Fazit der diesjährigen „Großen Weinprobe“. Von manchem Online-Besucher war zu vernehmen, dass eine Fortsetzung des Streams auch in den kommenden Jahren wünschenswert wäre. Sicher eine gute Idee, den guten Bopparder Wein auch international noch ein bisschen bekannter zu machen. Bei der Premiere folgten online bereits Weinliebhaber aus Spanien, Boppards japanischer Partnerstadt Ome, Schottland und sicher noch einigen anderen Ländern. Fazit: Die „Große Weinprobe“ hat es geschafft, auch im Coronajahr 2020 eine herausragende Veranstaltung zu sein. 

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