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Senkung der Auslösewerte für Lärmsanierung an Straße und Schiene

Berlin. „Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wird die Auslösewerte für die Lärmsanierung an bestehenden Bundesfernstraßen und für die Eisenbahnen des Bundes um weitere 3 dB(A) absenken.“ Dies teilte das BMVI in einer Pressemitteilung vom 27. Juli mit.

CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Bleser begrüßt die Absenkung, die für Bundesfernstraßen zum 1. August eingeführt wird und für Schienenwege im Rahmen des Haushalts 2021 festgelegt werden soll. „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, der dazu beitragen wird Anwohner an Bundesfernstraßen und Schienen besser vor Lärm zu schützen“, so Bleser.

Wird der Auslösewert an Bundesfernstraßen überschritten, können Anwohner ab dem 1. August Anträge auf Lärmschutzmaßnahmen stellen. Die Bundesschienenwege werden grundsätzlich alle schalltechnisch neu bewertet und erhalten gegebenenfalls schneller Lärmschutz. „Damit haben auch meine Bemühungen, sowohl bei der Lärmsanierung des vom Güterverkehr geplagten Mittelrheintals als auch bei der Etablierung von mehr Lärmschutz im Koalitionsvertrag, weitere positive Wirkung entfaltet“, so Bleser. Mit Blick auf das Mittelrheintal bleibt der CDU-Bundestagsabgeordnete jedoch bei seiner generellen Forderung, dass Güterzüge langfristig genauso leise wie Personenzüge werden müssen.

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