Start Kultur - Veranstaltungen heiter bis heftig II – zeitgenössische Kunst im Museum Boppard

heiter bis heftig II – zeitgenössische Kunst im Museum Boppard

heiter bis heftig, Museum BoppardBoppard. Am 13. September um 11 Uhr startet die neue Ausstellung „heiter bis heftig II“ in der Kurfürstlichen Burg. Beteiligt sind diesmal sieben Künstler: Horst Becker (Bonn), Uta Grün (Boppard/Wiesbaden), Bettina van Haaren (Witten), Ingrid Roscheck (Köln), Axel Schweppe (Köln), Caspar Reuter (Köln) und Paul Schuseil (Mainz).

Der Schwerpunkt der Präsentation liegt – wie bei der Ausstellung heiter bis heftig I 2018 – auf figürlichen und gegenständlichen Positionen, wobei sich die plastischen Arbeiten, Bilder, Video- und Klang-Installationen in der gesamten Bandbreite vom Spielerischen und Humorvollen bis zum Tief- und Abgründigen bewegen.

Horst Becker zeigt in seinen Computeranimationen und Videoinstallationen verfremdete Erinnerungen und Visionen der unheimlichen Art. Zum Schmunzeln dagegen sind die kleinen anspielungsreichen Wandobjekte von Uta Grün – ein Panoptikum schön böser Ironie. Bettina van Haaren widmet sich in ihrer Malerei der schonungslosen Erkundung des Ichs, des eigenen Körpers. Ihre Figuren und Gegenstände bezeichnet sie als „dinghaft-distanziert, fragmentiert und un-heil“. Auch Caspar Reuter beschäftigt sich in seinen beunruhigenden, teils makabren Plastiken mit der menschlichen Existenz: „Das Fleischliche der menschlichen Existenz in seiner Ambivalenz zum Sublimen, Göttlichen.“ Die gebäudeartigen Objekte von Ingrid Roscheck thematisieren den Menschen in seinem (Um-)Raum, die persönliche Ortsbestimmung als Welttheater. In den plastischen Arbeiten von Paul Schuseil steht ebenfalls der Mensch im Mittelpunkt auch wenn er nicht sichtbar ist. Zu sehen sind ausgefräste Bezüge, ausgesparte Funktionen. „Ein ironisches Spiel mit Benutzbarkeit, Effizienz und Optimierung führt zu Objekten zwischen figürlichen Wesen und Gerätschaft.“ Axel Schweppe führt in eine andere Welt. Er spürt in seinen teils interaktiven Klanginstallationen den Wechselwirkungen von Klang, Form und Raum nach, den Resonanzen der Dinge.

Ein Online-Katalog zur Ausstellung erscheint auf www.museum-boppard.de. Die Ausstellung wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz.

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