Boppard. Im September führ­te es die Bopparder Weinfreunde nach St. Goar zum Weingut Philipps-Mühle. Dort wur­de die Gruppe von Winzer Thomas Philipps, der den Betrieb zusam­men mit sei­nem Bruder Martin Philipps führt, freund­lich emp­fan­gen. Das idyl­lisch am Gründelbach gele­ge­ne Anwesen blickt auf eine lan­ge Geschichte zurück. Die gut erhal­te­ne Wassermühle ist Zeugnis des 2015 von der Familie geleb­ten Müllerhandwerks. Mit der Übergabe an die Söhne rück­te der ursprüng­lich im Nebenerwerb betrie­be­ne Weinbau in den Vordergrund. In den zurück­lie­gen­den Jahren haben die Philipps-Brüder, die bei­de an der „Hochschule des Weines“ im rhein­hes­si­schen Geisenheim stu­diert haben, die bewirt­schaf­te­ten Flächen auf beacht­li­che 6,8 Hektar gesteigert. 

Weinkollegium Boppard - Philipps-MühleBei som­mer­lich ange­neh­mer Temperatur konn­te die Veranstaltung im herr­li­chen Außenbereich statt­fin­den. Die Teilnehmer wur­den mit einem Riesling-Sekt begrüßt. Die Weinverkostung star­te­te mit einem Müller-Thurgau tro­cken und schloss ab mit einer süßen Riesling-Spätlese aus der Lage St. Goarer Ameisenberg. Dazu wur­de eine def­ti­ge Winzervesper gereicht. Thomas Philipps, der aktu­ell auch das Amt des Kellermeisters der St. Goarer Weinbruderschaft inne­hat, führ­te humor­voll und natür­lich mit vie­len inter­es­san­ten Informationen durch die Weinprobe. Zum Abschluss ging es noch in die Kellerräume, in deren Tanks bereits die Ernte der ers­ten drei Lesetage auf­ge­nom­men ist. 

Schultheiß Peter Bock bedank­te sich am Ende des kurz­wei­li­gen Abends bei Winzer Philipps mit einem Präsent, ehe es mit dem Bus auf den Heimweg nach Boppard ging.