Boppard. Am Mittwoch und Donnerstag (9. und 10. September) fin­det in Boppard der tra­di­tio­nel­le Zwiebelmarkt statt. Zwei Tage lang wer­den an den Ständen auf dem Marktplatz und rund um die Kurfürstliche Burg nicht nur Zwiebeln ange­bo­ten, son­dern wie immer gibt es auch hoch­wer­ti­ge Lederwaren, Schmuck, Kleidung, Gewürze, Haushaltswaren und vie­les mehr. Und wer beim Schlendern von Verkaufsstand zu Verkaufsstand Hunger und Durst bekommt, fin­det bes­te Gelegenheiten für eine „stär­ken­de“ Pause.

Unverwechselbarer Charme
Bopparder Zwiebelmarkt - 2025Auch wenn der Zwiebelmarkt in die­sem Jahr wegen der Baustelle die Besucher nicht wie gewohnt auch in die Rheinallee lockt, wird er von sei­nem unver­wech­sel­ba­ren Charme nichts ver­lie­ren. Der Zwiebelmarkt ist ein „Stück Boppard“. Einheimische und vie­le Menschen aus der Region schät­zen die­sen beson­de­ren Markt und kom­men Jahr für Jahr wie­der. Und da die aktu­el­len Wetterprognosen recht gut sind, dürf­te es wie­der rich­tig voll in Boppard werden.

Natürlich wird sich fast alles – der Name ist Programm – um die Zwiebel dre­hen. Die Pflanzenart aus der Gattung Lauch gehört seit Tausenden Jahren bei­na­he untrenn­bar zu unse­rem Alltag: Die Küchenzwiebel ist eine der ältes­ten Kulturpflanzen, die als Heil‑, Gewürz- und Gemüsepflanze geschätzt wird. Auch in Boppard kann die Zwiebel auf eine lan­ge Tradition zurück­bli­cken, denn schon im Mittelalter kamen Anbieter von einer Rheininsel mit ihren Kähnen nach Boppard, um ihre Zwiebelernte zu ver­kau­fen. Der heu­ti­ge Zwiebelmarkt hat hier sei­ne Anfänge.

Für Besucher, die mit dem Auto anrei­sen, ste­hen ver­schie­de­ne öffent­li­che Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zäh­len unter ande­rem das City-Parkdeck (Marienberg), die Tiefgarage Karmeliterstraße, der Parkplatz P2 unter­halb der Polizei sowie der Parkplatz St. Remigius.