Boppard. Am Mittwoch und Donnerstag (9. und 10. September) findet in Boppard der traditionelle Zwiebelmarkt statt. Zwei Tage lang werden an den Ständen auf dem Marktplatz und rund um die Kurfürstliche Burg nicht nur Zwiebeln angeboten, sondern wie immer gibt es auch hochwertige Lederwaren, Schmuck, Kleidung, Gewürze, Haushaltswaren und vieles mehr. Und wer beim Schlendern von Verkaufsstand zu Verkaufsstand Hunger und Durst bekommt, findet beste Gelegenheiten für eine „stärkende“ Pause.
Unverwechselbarer Charme
Auch wenn der Zwiebelmarkt in diesem Jahr wegen der Baustelle die Besucher nicht wie gewohnt auch in die Rheinallee lockt, wird er von seinem unverwechselbaren Charme nichts verlieren. Der Zwiebelmarkt ist ein „Stück Boppard“. Einheimische und viele Menschen aus der Region schätzen diesen besonderen Markt und kommen Jahr für Jahr wieder. Und da die aktuellen Wetterprognosen recht gut sind, dürfte es wieder richtig voll in Boppard werden.
Natürlich wird sich fast alles – der Name ist Programm – um die Zwiebel drehen. Die Pflanzenart aus der Gattung Lauch gehört seit Tausenden Jahren beinahe untrennbar zu unserem Alltag: Die Küchenzwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen, die als Heil‑, Gewürz- und Gemüsepflanze geschätzt wird. Auch in Boppard kann die Zwiebel auf eine lange Tradition zurückblicken, denn schon im Mittelalter kamen Anbieter von einer Rheininsel mit ihren Kähnen nach Boppard, um ihre Zwiebelernte zu verkaufen. Der heutige Zwiebelmarkt hat hier seine Anfänge.
Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, stehen verschiedene öffentliche Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem das City-Parkdeck (Marienberg), die Tiefgarage Karmeliterstraße, der Parkplatz P2 unterhalb der Polizei sowie der Parkplatz St. Remigius.



























