Simmern. Heiße Tage und tro­pi­sche Nächte machen dem Körper zu schaf­fen. Es gibt eini­ge Risikogruppen, wel­che beson­ders aus­ge­prägt auf Hitze reagie­ren, etwa Säuglinge, Kinder, älte­re Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Für die­se Personengruppen bedeu­tet Hitze eine hohe Kreislaufbelastung. Um Gesundheitsschäden durch Überhitzung zu ver­mei­den, fin­den Sie hier eini­ge Tipps bei Hitze:

  • Nutzen Sie die küh­len Morgen- und Abendstunden für kör­per­li­che Aktivität oder Einkaufen.
  • Kühlen Sie Ihren Körper mit einem küh­len­den Fußbad
  • Halten Sie Ihren Wohnraum durch ver­schlos­se­ne Vorhänge oder her­un­ter­ge­las­se­ne Rollläden kühl. Nutzen Sie außer­dem die küh­le­ren Temperaturen nachts oder früh­mor­gens, um zu Lüften. 
  • Achten Sie dar­auf, Ihre Medikamente an einem küh­len Ort ohne Sonneneinstrahlung zu lagern. 
  • Tragen Sie wei­te, leich­te und atmungs­ak­ti­ve Kleidung in hel­len Farben. Schützen Sie sich im Freien mit einer Kopfbedeckung und UV-Schutz.
  • Trinken Sie regel­mä­ßig Wasser, nicht erst mit Eintreten des Durstgefühls, und essen Sie leich­te Kost. Stark gezu­cker­te Getränke sowie Alkohol sind zu vermeiden.
  • Nutzen Sie Sonnencreme gegen UV-A- und UV-B-Strahlen mit hohem Lichtschutzfaktor und tra­gen Sie was­ser­fes­te Sonnencreme nach jedem Baden erneut auf.

Körperliche Folgen von Hitze kön­nen sich in Form von plötz­li­cher Verwirrtheit, star­ken Kopfschmerzen, hef­ti­gem Erbrechen, Bewusstseinseintrübung oder Schlimmerem äußern und zu einem lebens­be­droh­li­chen Notfall wer­den. Um dies zu ver­mei­den, kön­nen Sie vor­beu­gen­de Maßnahmen beach­ten sowie bei sich und Ihren Mitmenschen auf Anzeichen einer Überhitzung achten.