Start Regionales Boppard Oppenhausen: Der Ortsvorsteher informiert

Oppenhausen: Der Ortsvorsteher informiert

Oppenhausen. Die steigenden Coronainfektionszahlen haben auch bei uns einschneidende Folgen für unser Gesellschaftsleben. Öffentliche Veranstaltungen, bei denen es zu größeren Menschenansammlungen oder vermehrten Kontakten kommen kann, werden nicht durchgeführt. 

Kirmes:  Das, am Kirmeswochende, 6. bis 9. November, übliche Unterhaltungsprogramm (Kinderkarussell, Puppentheater, Musikveranstaltung in der „Tenne“),  fällt aus. In der Tenne findet normaler Kneipenbetrieb unter Einhaltung der Coronaregeln mit einem erweiterten Essensangebot statt. 

St. Martin: Es finden in diesem Jahr im gesamten Stadtgebiet keine Martinsumzüge und keine  Martinsfeuer  statt. Zum Schutz unserer älteren Mitbürgerinnen/Mitbürger wird auf das Verteilen von Brezeln durch die Ortsbeiräte in den Ortsbezirken verzichtet. Für die Kinder in den Kindergärten und Grundschulen werden die Brezeln einzeln verpackt in die Einrichtungen geliefert und dort zentral verteilt. Hierzu soll noch eine gesonderte Pressemitteilung der Stadtverwaltung erfolgen. Es wurde vorgeschlagen, dass man vorhandene oder eigens für St. Martin gebastelte Laternen in der Zeit um den St. Martinstag am 11. November in beleuchtete, der Straße zugewandte Fenster, aushängen könnte, und so symbolisch an das St. Martinsfest erinnert wird. Es wäre schön, wenn auch in unserem Ortsbezirk Oppenhausen/Hübingen dieser Vorschlag umgesetzt würde.

Städtische Gebäude: Es wurde auch entschieden, dass die Jugendräume in allen Ortsbezirken geschlossen bleiben. In der Niederkirchspielhalle werden bis auf Weiteres keine privaten Feiern mehr zugelassen. Der Sport- und Übungsbetrieb kann weiterhin durchgeführt werden.

Die derzeitige 11. Coronaverordnung gilt nur noch wenige Tage bis zum 31. Oktober. Falls sich aus der neuen Verordnung weitere Einschränkungen ergeben sollten, werde ich dies zeitnah mitteilen.

First Responder/Ersthelfer: Die Stadtverwaltung beabsichtigt in allen Ortsbezirken ein Ersthelfersystem einzuführen. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz ist die Ausbildung von sogenannten First Respondern geplant. Diese ehrenamtlichen Helfer vor Ort sollen zukünftig immer dann zum Einsatz kommen, wenn sie den Ort eines Notfalles deutlich schneller erreichen, als der Rettungsdienst. Um diese Tätigkeit auszuüben, müssen sie mindestens 18 Jahre alt sein und eine entsprechende Qualifizierung durchlaufen. Die Ersthelfer übernehmen die Notfallversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die Stadt Boppard möchte für alle Interessierten Informationsveranstaltungen durchführen. Es wäre natürlich sehr zu begrüßen, wenn wir auch in unserem Ortsbezirk eine First Respondergruppe aufbauen könnten, da es gerade hier in den Außenbezirken der Stadt immer etwas länger dauert bis der Rettungsdienst eintrifft. Ich bitte alle Interessenten aus unserem Ortsbezirk, sich bei mir bis zum 14. November zu melden. Tel.06745 397,  E-Mail: jue.poersch@t-online.de.  

Ich hoffe, dass wir den stark ansteigenden Trend der Coronainfektionen zeitnah stoppen können. Ich denke, wir können das schaffen, wenn sich möglichst alle an die bekannten Coronaregeln halten. Abstand halten! Hygienemaßnahmen beachten! Mund-Nasenmasken tragen!
Bleiben Sie alle gesund.

Jürgen Poersch, Ortsvorsteher

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