Start Regionales Boppard Fraktionsvorsitzende und Vorstand des Jugendrats trafen sich in der JBS

Fraktionsvorsitzende und Vorstand des Jugendrats trafen sich in der JBS

Boppard. Wie kann der Jugendrat der Stadt Boppard für die Bopparder Jugendlichen attraktiver werden, sodass sie Lust haben mitzuarbeiten? Dieser Frage gingen am 20. Juli im Innenhof der Jugendbegegnungsstätte (JBS) St. Michael der aktuelle Vorstand des Jugendrats (Sophie Maser, Fabienne Zölcher, Jannis Gipp), die ehemalige Jugendratsvorsitzende Luna Mono, der zuständige Sachbearbeiter der Stadtverwaltung Thomas Emmes, die Fraktionsvorsitzenden von CDU, Freien Wählern und SPD (Wolfgang Spitz, Georg Vetter, Niko Neuser) und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen Andreas Roll sowie Monika Kessler von den Linken nach.

Deutlich wurde bei dem Gespräch, dass die Kommunikation zwischen Stadtrat und Jugendrat verbessert werden muss, sodass in der einen Richtung die Stadtratsmitglieder vom Jugendrat erfahren, was die Jugend bewegt und in der anderen Richtung der Stadtrat den Jugendrat über jugendrelevante Themen informiert, die dort beraten werden. Dieses Treffen, das vom Leiter der JBS, Hermann Schmitt, moderiert wurde, sei ein erster Schritt. Ein zweiter ist die Vorstellung der Ergebnisse des Jugendratsworkshops am 9. September. Hier werden die Politiker erfahren, welche Anliegen und Themen dem Jugendrat 2020/22 wichtig sind und die dieser gerne umsetzen möchte.

Des Weiteren wurde überlegt, ob die Ausweitung der Altersspanne und die Verlängerung der Amtsperiode auf drei Jahre hilfreich sein kann. Auch die Veränderung des Sitzungsorts und die Gestaltung der Sitzungen könnte zur Attraktivitätssteigerung beitragen, da nicht alle Jugendlichen mit der formalen Sitzungsstruktur etwas anfangen können. Von Seiten der Politiker kam die Idee auf, dass die Fraktionen im Stadtrat einen eigenen Jugendbeauftragten benennen könnten, der den Kontakt zum Jugendrat hält und als Anwalt jugendrelevanter Themen in Fraktionssitzungen fungiert. 

Auch von Seiten des Vorstandes des Jugendrats kamen Vorschläge zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit. So soll ein E-Mail-Postfach eingerichtet werden, an das die Bopparder Jugendlichen ihre Anliegen schicken können. Des Weiteren wollen die Mitglieder den Jugendrat in den Schulen vorstellen und mit einem Infostand auf dem Marktplatz auf sich aufmerksam machen. Auch die Durchführung von Bildungsreisen für Jugendratsmitglieder und Interessierte kann ein Weg zur Attraktivitätssteigerung sein. 

Nach gut eineinhalb Stunden beendete der Moderator das sehr konstruktive Gespräch, das von dem parteiübergreifenden Willen der Politiker geprägt war, die Anliegen des Jugendrats in ihre Stadtratsarbeit aufzunehmen.

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