Boppard. Thomas Lambrich ist seit 40 Jahren eng mit dem Wald und der Forstwirtschaft ver­bun­den und kann in die­sem Jahr stolz auf vier Jahrzehnte Tätigkeit für den Forstzweckverband St. Goar-Oberwesel zurückblicken.

Forstamt Boppard - Thomas Lambrich1986 begann er gemein­sam mit sei­nem Bruder die Ausbildung zum Forstwirt bei sei­nem Vater. Dieser gab ihm als sein Ausbilder einen Satz mit auf den Weg, der ihm bis heu­te in Erinnerung geblie­ben ist: „Lehrjahre sind kei­ne Herrenjahre.“ Nach bestan­de­ner Prüfung im Jahr 1989 wur­de Thomas Lambrich über­nom­men und kehr­te auch nach sei­nem Wehrdienst bei der Bundesmarine im Jahr 1991 in den Forst zurück. In sei­nen ers­ten Berufsjahren präg­ten Kahlflächen und Windwürfe die Arbeit, doch im Laufe der Jahrzehnte kamen mit dem Klimawandel neue Herausforderungen hinzu. 

Thomas Lambrich blickt zurück und berich­tet, dass frü­her im Winter auf­grund von Schnee die Arbeit habe ruhen müs­sen, wäh­rend heu­te zuneh­mend extre­me Sommertemperaturen für Arbeitsunterbrechungen sorg­ten. Auch die Arbeitsschwerpunkte hät­ten sich ver­än­dert: Habe die Tätigkeit frü­her zu rund 80 Prozent aus Holzernte und zu 20 Prozent aus der Pflege des Waldes bestan­den, habe sich die­ses Verhältnis inzwi­schen nahe­zu umgekehrt.

Forstwirt zu sein, ist für ihn bis heu­te mehr als nur ein Beruf. Das Forstamt Boppard gra­tu­liert Thomas Lambrich herz­lich zu sei­nem 40-jäh­ri­gen Dienstjubiläum und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.