Patenschaft zwi­schen Stadt Boppard und 9. Kompanie des Sanitätsregiments 2 besiegelt

Boppard/Oppenhausen. Mit einem fei­er­li­chen Appell ist am ver­gan­ge­nen Donnerstag, 13. August, die Patenschaft zwi­schen der Stadt Boppard und der 9. Kompanie des Sanitätsregiments 2 offi­zi­ell besie­gelt wor­den. Die Veranstaltung fand an der Niederkirchspielhalle in Oppenhausen statt und wür­dig­te zugleich die lang­jäh­ri­ge enge Zusammenarbeit zwi­schen der Bundeswehr, der Stadt, den Ortsbezirken Oppenhausen und Herschwiesen und den ehren­amt­lich enga­gier­ten Menschen in der Region Niederkirchspiel.

Stadt Boppard - Patenschaftsappell in OppenhausenDer Patenschaft waren vie­le Jahre gemein­sa­mer Aktivitäten rund um den „Tag des Wassers“ vor­aus­ge­gan­gen. Gemeinsam mit den „Pedchesdrambella“ sowie zahl­rei­chen frei­wil­li­gen Helfern enga­giert sich die Bundeswehr seit Jahrzehnten für die Pflege und den Erhalt der Wanderwege und Bachtäler im Niederkirchspiel. Im Rahmen des fei­er­li­chen Appells wur­de die­se gewach­se­ne Verbundenheit vor zahl­rei­chen gela­de­nen Gästen nun auch offi­zi­ell in einer Patenschaft fest­ge­hal­ten. Damit soll die erfolg­rei­che Zusammenarbeit wei­ter ver­tieft und die Verbindung zwi­schen Bundeswehr, Kommune und Bürgerschaft nach­hal­tig gestärkt werden.

Boppards Bürgermeister Jörg Haseneier wür­dig­te bei der Veranstaltung die lang­jäh­ri­ge Zusammenarbeit und die Bedeutung der neu­en Patenschaft: „Ich freue mich sehr, dass wir die­se lang­jäh­ri­ge Verbundenheit nun auch offi­zi­ell in einer Patenschaft besie­geln. Ich wün­sche uns, dass die­se beson­de­re Verbindung auch in den kom­men­den Jahrzehnten wei­ter­wächst, mit Leben erfüllt wird und von gegen­sei­ti­gem Vertrauen geprägt bleibt.“ Gerade in der heu­ti­gen Zeit sei es wich­tig, die Zusammenarbeit zwi­schen Bundeswehr und Gesellschaft sicht­bar zu machen und den per­sön­li­chen Austausch zu för­dern. Die Bundeswehr erfül­le eine wich­ti­ge Aufgabe im Land. Gleichzeitig sei sie Teil der Gesellschaft. „Begegnungen, wie wir sie hier im Niederkirchspiel seit Jahrzehnten erle­ben, schaf­fen Nähe, bau­en Vertrauen auf und för­dern gegen­sei­ti­ges Verständnis“, beton­te Haseneier.

Stadt Boppard - Patenschaftsappell in OppenhausenEin beson­ders sicht­ba­res Beispiel für die­se erfolg­rei­che Zusammenarbeit sei die Traumschleife Ehrbachklamm. Durch gemein­sa­mes Engagement, vie­le hel­fen­de Hände und die kon­ti­nu­ier­li­che Pflege unse­rer Landschaft habe die­ser Wanderweg eine her­aus­ra­gen­de Qualität errei­chen kön­nen. „Die jüngs­te Top-Zertifizierung mit 101 Punkten und die damit ver­bun­de­ne Einstufung unter die fünf bes­ten Wanderwege Deutschlands sind eine groß­ar­ti­ge Auszeichnung und erfül­len uns mit Stolz – dar­auf dür­fen Sie auch stolz sein, denn dies ist auch ihr Verdienst. Es ist eine Gemeinschaftsleistung“, beton­te Bürgermeister Haseneier in sei­ner Ansprache.

Für die Bundeswehr sprach Oberfeldarzt Lars Pestner, Kommandeur des Sanitätsregiments 2 Führungsbereich Koblenz. Er unter­strich: „Patenschaften stei­gern das Verständnis der Bevölkerung für die Bundeswehr im Allgemeinen und das sol­da­ti­sche Dasein im Besonderen. Sie machen die Bundeswehr prä­sent im öffent­li­chen Raum und ermög­li­chen den Austausch.“

Im Anschluss an den Appell kamen die Gäste zu einem Empfang in der Niederkirchspielhalle zusam­men. Neben Vertretern der Stadt und der Bundeswehr nah­men ins­be­son­de­re zahl­rei­che Helfer des „Tags des Wassers“ teil.

Die Stadt Boppard dankt allen Beteiligten für ihr lang­jäh­ri­ges Engagement und freut sich dar­auf, die erfolg­rei­che Zusammenarbeit im Rahmen der neu­en Patenschaft fort­zu­füh­ren und gemein­sam wei­te­re Projekte für die Region umzusetzen.