Region. Die ersten Herbststürme sind über uns hinweggefegt. Am vergangenen Wochenende pfiff uns zunächst Luise um die Ohren, nur wenige Stunden später folgte Manja. Meteorologen hatten im Vorfeld Unwetterwarnungen ausgesprochen und auf Gefahren – vorwiegend durch umstürzende Bäume – hingewiesen. Die gute Nachricht: In unserer Region sind größere Schäden durch die beiden Sturmtiefs ausgeblieben.
Aufatmen auch bei Axel Henke, dem Leiter des Fortsamtes Boppard. Der erfahrene Förster hatte mit Sorgen die Nachrichten der heranrauschenden Herbststürme gehört, am Montag war die Erleichterung groß. „Natürlich sind einige Äste abgebrochen, auch ein paar einzelne Bäume sind umgekippt“, so Henke. „Aber nennenswerte Schäden gibt es keine“, sagt der Forstamtsleiter im Gespräch mit dem RHA.
Auch der Straßenverkehr im Zuständigkeitsbereich des Fortsamtes war während und nach den beiden Stürmen nicht behindert. „Entlang unserer Straßen ist praktisch nichts passiert“, zog Axel Henke eine erfreuliche Bilanz. Die Tatsache, dass trotz der beiden Stürme keine Bäume auf Fahrbahnen gestürzt sind, ist kein Zufall. Neben einer Portion Glück, die immer dazugehört, ist sie auch das Ergebnis ganzjähriger sorgfältiger Arbeiten entlang der Verkehrswege. Arbeiten, die es zwar nicht zum Nulltarif gibt, die aber für die Sicherheit von großer Bedeutung sind.
Hubschrauber im Einsatz
Mitte dieser Woche konnte man auch wieder Hubschrauber beobachten, die über Waldflächen kohlesauren Magnesiumkalk abgeworfen haben. „Mit dieser Maßnahme wird eine erneute Versäuerung der Waldböden verhindert“, erklärt Axel Henke die für Beobachter auffälligen Hubschrauberflüge. Im Ergebnis geht es letztlich darum, dass auf den Böden jetzt und auch in Zukunft der Wald als unverzichtbares und wertvolles Ökosystem erhalten werden kann. Daran arbeiten Axel Henke und sein Team in einer Zeit, in der der spürbare Klimawandel dem Wald erheblich zusetzt, Tag für Tag.



























