Boppard. Vor einer Woche berichteten wir in unserem „Thema der Woche“ darüber, dass die Hoffnungen, dass im ehemaligen Kloster Marienberg hochwertige Wohnungen realisiert werden sollen, geplatzt seien. Anlass war eine öffentliche Anzeige eines Kölner Immobilien-Unternehmens, das den Komplex zum Verkauf angeboten hatte.
Jetzt hat sich der Eigentümer, der österreichische Investor und Architekt Friedrich Ohnewein, beim RHA gemeldet und um Richtigstellung gebeten. „Das im Artikel erwähnte Verkaufsinserat wurde ohne Auftrag und Zustimmung des Eigentümers veröffentlicht und inzwischen zurückgezogen. Der Eigentümer Friedrich Ohnewein hält am Konzept, als hochwertiges Wohnprojekt mit Schwerpunkt Service- und Seniorenwohnen, zur Sanierung und Entwicklung des Klosters Marienberg fest. Das Projekt wurde nicht aufgegeben; Gespräche mit möglichen Co-Investoren und Projektpartnern werden fortgeführt.“
Friedrich Ohnewein betont, dass er an seinem Vorhaben festhält – eine Nachricht, die in Boppard und der Region mit Sicherheit positiv aufgenommen wird. Seit Jahren wünscht man sich hier, dass das ehemalige Kloster wieder eine gute Zukunft hat. Das Vorhaben Ohneweins hochwertige Eigentumswohnungen zu realisieren, wird deshalb durchweg positiv begleitet.
Projekt nie aufgegeben
Friedrich Ohnewein stellt zur RHA-Veröffentlichung der Vorwoche klar: „Die Aussage ‚Daraus wird nun nichts‘ entbehrt jeder tatsächlichen Grundlage. Das Projekt wurde von mir nicht aufgegeben. Wir arbeiten weiterhin daran, das Gebäude entsprechend dem mit den zuständigen Stellen abgestimmten Konzept fertigzustellen. Sicherungs- und Erhaltungsmaßnahmen wurden bereits durchgeführt; weitere Maßnahmen sowie Gespräche mit möglichen Co-Investoren und Projektpartnern werden fortgesetzt“, so Ohnewein.
Auch hinsichtlich der veröffentlichten Fotos stellt der Marienberg-Eigentümer klar, dass die älteren Aufnahmen den aktuellen Zustand des Klosters nicht wiedergeben. „Tatsächlich wurden zwischenzeitlich Sicherungs- und Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt, sodass die verwendeten Bilder den aktuellen Bau- und Erhaltungszustand nicht zutreffend darstellen“, so Ohnewein. Text und Fotos würden den falschen Eindruck erwecken, dass ein Verkauf von ihm beabsichtigt oder das bisherige Projekt gescheitert sei. „Beides trifft nicht zu und schadet meinen Bemühungen um die Revitalisierung des Klosters.“


























