Freundschaft über Kontinente hinweg

Emmelshausen. Vom 2. bis 21. Oktober reis­ten die Brasilienfreunde Emmelshausen mit einer 44-köp­fi­gen Gruppe unter der Leitung von Alfred Muders durch Südamerika. Auch der Emmelshausener Bürgermeister Volker Bernd nahm teil und unter­strich damit die beson­de­re Bedeutung der Städtepartnerschaft mit Nova Petrópolis.

Die Route führ­te zunächst nach Buenos Aires in Argentinien, dann durch ver­schie­de­ne Regionen Brasiliens. In zahl­rei­chen Städten, in denen Nachkommen deut­scher Auswanderer leben, konn­te die Gruppe deut­schen Wurzeln und Traditionen nach­spü­ren. Weitere Höhepunkte waren die beein­dru­cken­den Wasserfälle von Iguazú und die leben­di­ge Metropole Rio de Janeiro.

Brasilienfreunde Emmelshausen in SüdamerikaEin  Höhepunkt war der Besuch der Partnerstadt Nova Petrópolis. Bei einer gemein­sa­men Feier mit gro­ßer Beteiligung der Bevölkerung wur­de dort ein Sandstein-Wanderschuh als Symbol deutsch-bra­si­lia­ni­scher Verbundenheit ein­ge­weiht. Er ist das Gegenstück zum Wanderschuh im Emmelshausener Kreisel, der an die Auswanderung der Hunsrücker nach Brasilien erinnert.

Das Projekt geht auf eine Initiative von Alfred Muders zurück und wur­de dank des gro­ßen Engagements der Stadt Nova Petrópolis ver­wirk­licht. Dazu tru­gen Bürgermeister Daniel Michaelsen, Valmor Heckler als Verantwortlicher für die Herstellung des Wanderschuhs sowie Celia Weber Heylmann und Paulo Heylmann mit per­sön­li­chem Einsatz und finan­zi­el­ler Unterstützung der Stadt bei.

Die Benennung des Standortes als „Praça Emmelshausen“ ist eine beson­de­re Geste der Wertschätzung gegen­über Emmelshausen. Der Platzname ver­an­kert die enge Verbindung bei­der Städte dau­er­haft im Stadtbild von Nova Petrópolis.

Die Teilnahme von Bürgermeister Volker Bernd ver­lieh der Einweihung zusätz­li­che Bedeutung. Begegnungen, herz­li­che Gastfreundschaft und die gemein­sa­me Feier mach­ten deut­lich: Die Städtepartnerschaft ist mehr als eine offi­zi­el­le Verbindung zwei­er Kommunen. Sie lebt vom Engagement der Menschen und ihren per­sön­li­chen Freundschaften.

Nach drei erleb­nis­rei­chen Wochen kehr­ten die Brasilienfreunde mit unver­gess­li­chen Eindrücken, neu­en Begegnungen und einem ein­drucks­vol­len Zeichen geleb­ter Partnerschaft aus Südamerika zurück.