Vorbereitung auf Krisenlagen –
kla­re Zuständigkeiten und abge­stimm­te Abläufe

Emmelshausen. Die Verbandsgemeindeverwaltung hat ein Bevölkerungsschutzkonzept erar­bei­tet, um auf Krisen und grö­ße­re Schadenslagen bes­ser vor­be­rei­tet zu sein. Es betrach­tet unter ande­rem Szenarien wie Hochwasser, Unwetter, Waldbrände und län­ger andau­ern­de Stromausfälle. Ziel ist es, Zuständigkeiten, Maßnahmen und Kommunikationswege früh­zei­tig zu klä­ren und die Handlungsfähigkeit der Verwaltung auch in län­ger andau­ern­den Krisen sicherzustellen.

Bevölkerungsschutzkonzept - VH Hunsrück-MittelrheinEin wich­ti­ger Bestandteil ist die Verwaltungs- und Krisenstabsarbeit. Sie ermög­licht es, Informationen zusam­men­zu­füh­ren, Fachbereiche zu koor­di­nie­ren und Entscheidungen etwa zur Warnung, Unterbringung und Versorgung betrof­fe­ner Menschen vor­zu­be­rei­ten. „Bevölkerungsschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Ich dan­ke allen Beteiligten und unse­ren Partnern im Bevölkerungsschutz für ihre Unterstützung und Zusammenarbeit. Mit dem Konzept schaf­fen wir eine wich­ti­ge Grundlage, um im Ernstfall schnell und abge­stimmt han­deln zu kön­nen“, erklärt Bürgermeister Peter Unkel.

Das Konzept soll regel­mä­ßig über­prüft und anhand von Übungen sowie tat­säch­li­chen Einsatzlagen wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Auch Bürger kön­nen vor­sor­gen, etwa indem sie Warnmeldungen beach­ten und einen ange­mes­se­nen Notvorrat bereithalten.

„Entscheidend ist, dass wir uns bereits im Vorfeld mit mög­li­chen Krisen beschäf­ti­gen und Abläufe klar fest­le­gen“, ergänzt André Weißhaupt, der das Konzept erstellt hat.