Kita „Kleines Abenteuer“: Kinder aus Boppard-Buchholz lernen die Stadtverwaltung kennen und erleben Demokratie hautnah
Buchholz. Fünf Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren aus dem Kinderparlament der Kita „Kleines Abenteuer“ in Buchholz haben am Montag, 19. Oktober, mit zwei Erzieherinnen die Stadtverwaltung Boppard besucht. Dort wurden sie vom Bürgermeister empfangen und erhielten spannende Einblicke in die Arbeit der Verwaltung.
Zu Beginn des Besuchs ging es direkt ins Bürgermeisterzimmer. In einer Gesprächsrunde berichteten die Kinder von ihrem Alltag in der Kita und erzählten, welche Aufgaben sie als Mitglieder des Kinderparlaments übernehmen. Natürlich durfte auch ein kleiner Geschenkeaustausch nicht fehlen: Die jungen Gäste hatten ein selbstgemaltes Bild und Schokolade mitgebracht. Als Dankeschön erhielten sie von der Stadt einen Boppard-Becher, ein Malbuch und weitere kleine Überraschungen. Ein besonderes Erlebnis war es für die Kinder, einmal selbst auf dem Bürgermeisterstuhl Platz nehmen zu dürfen.
Im Anschluss führte der Bürgermeister die Gruppe durch die Stadtverwaltung. In der Personalabteilung erfuhren die Mitglieder des Kinderparlaments, welche Aufgaben die Mitarbeiter dort übernehmen. Auch ein kurzer Abstecher in die Abteilung für Informationstechnik und Digitalisierung stand auf dem Programm. So lernten die Kinder verschiedene Bereiche der Verwaltung und deren Tätigkeiten kennen. Nach einem abwechslungsreichen und spannenden Vormittag machte sich die Gruppe mit Bus und Bahn wieder auf den Heimweg nach Buchholz.
Das Kinderparlament der Kita „Kleines Abenteuer“ wird regelmäßig von den Kindern gewählt und ist auf neun Vertreterinnen und Vertreter ausgelegt. Derzeit gehören ihm sechs Kinder an, da einige Mitglieder im Sommer in die Schule gewechselt sind. In den kommenden Wochen stehen die nächsten Wahlen an.
Gewählt wird ganz klassisch und geheim in einem eigenen Wahlraum mit Wahlurne. Auf diese Weise lernen die Kinder bereits im Kita-Alltag, wie Wahlen funktionieren und warum Mitbestimmung wichtig ist. Sie erfahren, dass ihre Stimme zählt, sie Verantwortung übernehmen und gemeinsam Entscheidungen treffen können.
Der Besuch der Stadtverwaltung bot den jungen Parlamentariern eine weitere Gelegenheit, Demokratie, Teilhabe und die Arbeit kommunaler Einrichtungen auf anschauliche Weise kennenzulernen.


























