Oberwesel. Zum „Tag des offe­nen Denkmals“ am Sonntag, 13. September, öff­net das ehe­ma­li­ge Minoritenkloster Oberwesel sei­ne Pforten. Die Besucher haben von 11 bis 15 Uhr Gelegenheit, das Klosterareal mit Kirchenruine, Sakristei und Klostergarten zu erkun­den. Der Zugang erfolgt über die Oberstraße. Der Eintritt ist an die­sem Tag frei.

An die­sem Wochenende fin­det in Oberwesel auch der tra­di­tio­nel­le Weinmarkt statt. Nach dem Besuch des Minoritenklosters bie­tet sich ein Glas Wein auf dem Festplatz an; um 15 Uhr fin­det außer­dem der Festumzug durch die Stadt statt.

Patergang - Kloster OberweselDie wech­sel­vol­le Geschichte des Minoritenklosters geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. 1836 zer­stör­te ein Brand gro­ße Teile des Klosters und die Menschen in unmit­tel­ba­rer Nachbarschaft ver­lo­ren ihr kom­plet­tes Hab und Gut. Aus der Not her­aus nutz­ten sie die Mauerreste und Ruinen der Klosteranlage für den Bau von ein­fa­chen Behausungen und Werkstätten. Dadurch ent­stand ein ein­zig­ar­ti­ges Stadtviertel, das bis heu­te erhal­ten und bewohnt ist. 2006 begann die Kulturstiftung Hütte Oberwesel, sich für den Erhalt des ehe­ma­li­gen Minoritenklosters einzusetzen.

Infos fin­den sich auch unter www​.kul​tur​haus​-ober​we​sel​.de.