Boppard. Wie kön­nen Unternehmen gemein­sam mit star­ken Partnern Familien unter­stüt­zen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ganz prak­tisch för­dern? Einen Einblick in die­ses Zusammenspiel erhielt Familienministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei ihrem Besuch einer von der Katholischen Familienbildungsstätte Koblenz orga­ni­sier­ten Ferienfreizeit bei der BOMAG GmbH in Boppard.

Ferienfreizeit BOMAGRund 30 Kinder nah­men an der Ferienfreizeit teil, die in Kooperation mit BOMAG und dem Haus der Familie St. Goar durch­ge­führt wur­de. Für die Kinder gab es dabei nicht nur ein abwechs­lungs­rei­ches Ferienprogramm: Beim Besuch der Ministerin wur­de gemein­sam gebaut, getüf­telt und expe1rimentiert. Sabine Bätzing-Lichtenthäler nahm sich Zeit, selbst Teil einer Kindergruppe zu wer­den und beim Zusammenbau einer hydrau­li­schen Hebebühne mitzumachen.

Beim gemein­sa­men Termin kamen die ver­schie­de­nen Partner der Ferienfreizeit zusam­men: BOMAG, ver­tre­ten durch Katja Hahn, die Stadt Boppard mit dem Ersten Beigeordneten Helmut Zindorf sowie der Pastorale Raum Sankt Goar mit Claudia Lang. Durch das Programm führ­te Felicitas Flöthner, geschäfts­füh­ren­de Leitung der Katholischen Familienbildungsstätte Koblenz.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand auch die Frage, wel­chen Beitrag Unternehmen und Familienbildungsstätten leis­ten kön­nen, um Familien im Alltag zu unter­stüt­zen. Die Ferienfreizeit bei BOMAG zeigt dabei bei­spiel­haft, wie eine Zusammenarbeit zwi­schen Wirtschaft und Familieninstitutionen kon­kret aus­se­hen kann.

„Familien brau­chen ver­läss­li­che Rahmenbedingungen, ver­läss­li­che Partner und Orte, an denen Gemeinschaft gelebt wird“, beton­te die Ministerin. Auch Felicitas Flöthner, geschäfts­füh­ren­de Leitung der Katholischen Familienbildungsstätte Koblenz, unter­strich die Bedeutung pass­ge­nau­er Angebote: „Hier in der Region kann das Haus der Familie durch Kooperation mit dem Pastoralen Raum Sankt Goar unter­schied­li­che Räume nut­zen, um vor Ort für Familien aktiv zu sein. Auch die Kommune unter­stützt unse­re Arbeit. In Boppard ermög­licht die Stadt etwa die Nutzung der Stadthalle für eine Eltern-Kind Gruppe.“