St. Goar/St. Goarshausen. Unter dem Motto „Der Rhein trennt kei­ne Menschen – Sozialabbau schon!“ ruft das Bündnis Sozialprotest Mittelrhein für Samstag, 22. August, zu zwei zeit­glei­chen Kundgebungen auf. Die Veranstaltungen fin­den von 16 bis 18 Uhr auf dem Rathausplatz in St. Goar sowie auf den Rheinwiesen in St. Goarshausen statt. 

Dem Bündnis gehö­ren unter ande­rem Gewerkschaften, poli­ti­sche Parteien und zivil­ge­sell­schaft­li­che Initiativen aus dem Mittelrheingebiet an. Nach eige­nen Angaben setzt es sich für sozia­le Gerechtigkeit ein und kri­ti­siert die Kürzungsreformen der Bundesregierung. Ziel sei es, auf die Auswirkungen des Sozialabbaus auf­merk­sam zu machen und den gesell­schaft­li­chen Zusammenhalt zu stärken. 

Im Mittelpunkt der Kundgebungen sol­len Menschen ste­hen, die von den Einsparungen betrof­fen sind – dar­un­ter Pflegekräfte, chro­nisch Erkrankte, Psychotherapeuten, Hilfsorganisationen, Beschäftigte sowie Bürgergeldbeziehende. „Die Kürzungsreformen betref­fen uns alle. Deshalb gehö­ren unse­re Bühnen an die­sem Tag den Menschen“, erklärt das Bündnis. 

Neben Redebeiträgen sind Informationsstände, Musik und Möglichkeiten zum Austausch geplant. Zugleich kri­ti­sie­ren die Initiatoren die poli­ti­sche Schwerpunktsetzung der Bundesregierung und for­dern stär­ke­re Investitionen in sozia­le Sicherheit, Klimaschutz und Zukunftstechnologien. 

Das Bündnis sucht der­zeit wei­te­re Organisationen, Initiativen und enga­gier­te Einzelpersonen, die sich mit einem Informationsstand oder Redebeitrag betei­li­gen möchten. 

Ansprechpartnerinnen sind Anika Gipp (Rhein-Hunsrück-Kreis) und Sandy Strahl (Rhein-Lahn-Kreis), erreich­bar per E‑Mail an Buendnis_​Sozialprotest_​Mittelrhein@​protonmail.​com.