Boppard. Das Mittel­rhein-Weinfest Boppard ist ful­mi­nant gestar­tet. Zigtausende Besucher erleb­ten das ers­te Festwochenende bei som­mer­li­chem Wetter und genos­sen das Programm.

Bopparder WeinfestParty, Tradition und Gemütlichkeit sind eine Mixtur, die gene­ra­ti­ons­über­grei­fend wirkt. Die roman­ti­sche Kulisse, die vie­len Weinprobierstände, regio­na­le Leckereien, die SWR3-Party mit DJ fabiol­ess, Musikvereine und nicht zuletzt das gro­ße Feuerwerk haben buch­stäb­lich gezün­det. Es ist kein Wunder, dass Touristen und vie­le Menschen auch aus der wei­te­ren Umgebung die­se wun­der­ba­re Veranstaltung Jahr für Jahr „ansteu­ern“.

Für die meis­ten Einheimischen ist der Besuch ohne­hin bei­na­he Pflicht. Das Weinfest ist ein Markenzeichen von Boppard mit gro­ßer Strahlkraft.

100 Jahre Weinfeste
In die­sem Jahr wird „100 Jahre Weinfest“ in Boppard gefei­ert. Nach einem ers­ten zag­haf­ten Versuch eines Gastronomen 1905, folg­te 1926 eine gemein­sa­me Veranstaltung des Mittelrheinischen Weinbauvereins im Rheinischen Winzerverband und des Bopparder Winzervereins – die Geburtsstunde des heu­ti­gen Weinfestes. Der lan­gen Geschichte ist man sich in Boppard bewusst, dies spür­te man beim Start des Weinfestes am ver­gan­ge­nen Wochenende.

Ruhige Klänge und Partysound, Traditionspflege und moder­ner Zeitgeist und natür­lich die aktu­el­len Weine der hei­mi­schen Winzer sind eine Kombi, die das Mittelrhein Weinfest Boppard so beson­ders macht. Neben dem Feuerwerk waren natür­lich am Samstag der Festumzug mit Vereinen, Nachbarschaften und Weinmajestäten emo­tio­na­le und opti­sche Höhepunkte. Begleitet von 60 Weinmajestäten ande­rer Regionen erleb­te die bis­he­ri­ge Bopparder Weinkönigin Viktoria Perll ihren letz­ten gro­ßen öffent­li­chen Auftritt. Sie über­gab unter gro­ßem Applaus ihre Krone ihrer Nachfolgerin Rebekka Perll (Weingut August Perll). Begleitet bei ihren reprä­sen­ta­ti­ven Aufgaben wird die neue Weinkönigin fort­an von Bacchus David.

Nach der fei­er­li­chen Eröffnung, gespickt mit Majestäten und kom­mu­nal­po­li­ti­scher Prominenz, ging es wie­der naht­los über in den Feiermodus. Und für alle die­je­ni­gen, denen das 2026er Weinfest an den Eröffnungstagen viel­leicht etwas zu laut und zu voll war, gab es ja auch noch den Montag. Die Einheimischen tra­fen sich an den Weinständen ihrer Winzer. Der Bogen von Party bis zu „bei­na­he so wie frü­her“ war erneut gespannt. Das Mittelrhein-Weinfest Boppard ver­bin­det Party, Tradition und Gemütlichkeit.