Simmern. Nur eine Woche nach sei­ner offi­zi­el­len Indienststellung hat der neu gegrün­de­te Waldbrandzug des Rhein-Hunsrück-Kreises bereits sei­nen ers­ten umfang­rei­chen Einsatz erfolg­reich absolviert.

Aufgrund der anhal­tend hohen Temperaturen der ver­gan­ge­nen Woche kam es am Nachmittag des 27. Juni in der Ortsgemeinde Traisen im Landkreis Bad Kreuznach zu einem Waldbrand. Noch am sel­ben Tag for­der­te der benach­bar­te Landkreis Bad Kreuznach gegen 23 Uhr den Waldbrandzug des Rhein-Hunsrück-Kreises zur Unterstützung an.

Waldbrand Bad Kreuznach - Waldbrandzug Rhein-Hunsrück-KreisUnmittelbar nach der Alarmierung rück­ten die Spezialkräfte zur Einsatzstelle nach Traisen aus, um die ört­li­chen Feuerwehren bei der Bekämpfung des Waldbrandes zu unter­stüt­zen. Unter äußerst anspruchs­vol­len Bedingungen leis­te­ten die Einsatzkräfte bereits beim ers­ten Einsatz rund 20 Stunden unun­ter­bro­chen ihren Dienst und arbei­te­ten mit gro­ßem Engagement an der Eindämmung des Feuers. Nach einer kur­zen Erholungsphase wur­de der Waldbrandzug an ins­ge­samt drei Tagen zur Unterstützung der Löscharbeiten eingesetzt.

Landrat Volker Boch, der sich vor Ort selbst einen Eindruck von den Einheiten gemacht hat, wür­digt den erfolg­rei­chen ers­ten Einsatz der neu­en Einheit: „Der ers­te Einsatz unse­res Waldbrandzuges zeigt, wie wich­tig es war, die­se spe­zia­li­sier­te Einheit auf­zu­bau­en. Mein herz­li­cher Dank gilt allen Einsatzkräften, die mit gro­ßem Engagement, hoher Fachkompetenz und beein­dru­cken­der Ausdauer über vie­le Stunden hin­weg im Einsatz waren. Gleichzeitig ist die­ser Einsatz ein star­kes Zeichen für die her­vor­ra­gen­de Zusammenarbeit der Feuerwehren über Kreisgrenzen hin­weg, denn bei Wald- und Vegetationsbränden ist gegen­sei­ti­ge Unterstützung unverzichtbar.“

Neben dem Waldbrandzug waren auch meh­re­re Feuerwehren aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis im Einsatz. Unterstützt wur­den die Maßnahmen zudem durch die Technische Einsatzleitung des Landkreises, den Einsatzleitwagen 2, einen Leitenden Notarzt, die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Verpflegung, die SEG Betreuung und die Drohne der DLRG.