Boppard. Die Volkshochschule Boppard hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Mitte April konnte die Einrichtung erfolgreich ein Zertifikat für Qualitätsmanagement erwerben. Damit wird die hohe Qualität der Bildungsarbeit offiziell bestätigt und zugleich der Weg für neue Angebote und Prüfungsformate geebnet.
Der Weg zu dieser Auszeichnung war lang und arbeitsintensiv. Das Steuerungsteam der VHS Boppard, vertreten durch Cornelia Bruchmann, Helga Kahle, Ursula Forneck und Hans Seus, wirkte dabei maßgeblich mit. Federführend begleitet wurde der Prozess vor allem von Waldemar Friedrich, der die umfangreichen Maßnahmen kompetenzorientiert koordinierte.
Bereits im August 2025 begann die intensive Vorbereitungsphase. In dieser Zeit wurde eine breit aufgestellte Qualitätsgruppe ins Leben gerufen, bestehend aus Lehrkräften, Vorstandsmitgliedern, Teilnehmern sowie Mitarbeitern aus Verwaltung und Administration. Gemeinsam arbeitete diese Gruppe daran, Strukturen zu analysieren, Prozesse zu optimieren und die hohen Anforderungen an ein modernes Qualitätsmanagementsystem zu erfüllen. Grundlage des Zertifizierungsverfahrens war das Prinzip „Volkshochschulen für Volkshochschulen“ sowie die Orientierung an der Norm ISO 9000 für Bildungsträger. Ausgestellt wurde das Zertifikat durch den Volkshochschulverband Baden-Württemberg.
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Prozesses eröffnen sich für die Volkshochschule neue Möglichkeiten: Künftig können zusätzliche Kurse angeboten und auch Prüfungen direkt vor Ort abgenommen werden. Dazu zählen unter anderem das Nachholen des Hauptschulabschlusses sowie Sprachprüfungen auf dem Niveau B1.
Die Auszeichnung stellt nicht nur eine Anerkennung der geleisteten Arbeit dar, sondern auch einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Erwachsenenbildung in Boppard.



























