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Höchste Zeit für den Reifenwechsel

Region. Alle Jahre wieder ist der Oktober der richtige Zeitpunkt, um sich beim Auto die Sommerreifen durch Winterreifen zu ersetzen. Nach einer Umfrage machen dies rund 50 Prozent der Autofahrer vorbildlich: Sie verabschieden sich in den Monaten September und Oktober von der Sommerbereifung. Doch viele warten bis tatsächlich Schnee und Eis kommen und riskieren damit gefährliche Rutschpartien und auch ein Bußgeld. „Wer bis jetzt noch nicht auf Winterreifen gewechselt ist, der sollte dies schnellsten tun“, sagt Stefan Nick. Der Chef des gleichnamigen „Autoservice Nick” in Boppard weiß als Spezialist für Reifen- und Felgenservice, wie wichtig die richtige Bereifung im Winterhalbjahr ist. „Schon bei Temperaturen unter zehn Grad verschlechtern sich der Bremsweg und die Fahrsicherheit mit Sommerreifen. Außerdem werden die Winterreifen beinahe täglich etwas teurer, da die Nachfrage steigt und die Bestände bei den Großhändlern knapp werden“, so Stefan Nick.

Der Profi rät dringend zu zeitnahen Reifenwechsel. Eine Alternative zum zweimal jährlichen Wechsel sind die Allwetterreifen, die man ganzjährig fahren kann und darf. „Die Qualität der Allwetterreifen hat sich zwar in den vergangenen Jahren verbessert“, so Nick. „Doch für Vielfahrer und Leute, die auf dem Hunsrück leben oder zum Skiurlaub in die Alpen fahren, sind Winterreifen dringend zu empfehlen“, so Stefan Nick.

Stabile Preise
Die Preise für Winterreifen sind auch im Jahr der Corona-Pandemie stabil. „Einen  guten Standardsatz Winterreifen bekommt man schon zum Endpreis von etwa 400 Euro“, nennt Nick eine Größenordnung.  Wer natürlich „breite Schlappen“ und Hochgeschwindigkeitsreifen haben will, der muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. „Wir beraten unsere Kunden natürlich, was für ihre Fahrleistung und Wünsche der richtige Reifen ist“, so Nick. Auch wenn noch immer etwas jeder Dritte den Reifenwechsel selbst vornimmt, gibt es gute Gründe, diese Arbeit von einem Profi machen zu lassen. Erstens ist der Reifenwechselservice recht günstig und zudem schnell erledigt. Viel wichtiger aber ist, dass der Experte sieht, ob die Reifen von der Profiltiefe, dem Alter und dem Zustand nochmal für einen Winter oder Sommer geeignet sind. 

Auch das Thema „Einlagerung“ ist überlegenswert: Viele Selbstwechsler lagern die „pausierenden“ Sommer- beziehungsweise Winterreifen nicht sachgerecht. Die überschaubare Gebühr für eine Einlagerung beim Reifenexperten kann sich da durchaus rechnen. Bei Verkehrskontrollen wir immer wieder festgestellt, dass Autofahrer leichtsinnig bei der Bereifung sparen. „Grundsätzlich sollten alle vier Reifen vom selben Hersteller sein. Auch sollte man keinesfalls gleichzeitig Sommer- und Winterreifen montiert haben“, sagt Stefan Nick. 

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