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Frühling, wann es mir gefällt

GPP. Gerade in diesem Jahr, in dem die Nachrichten oft deprimierend sind, der Karneval ausfällt und man sich auch sonst nicht in geselliger Runde mit Freunden treffen kann, schlagen die grauen und tristen Tage besonders aufs Gemüt. Wir alle sehnen uns jetzt nach etwas mehr Farbe und Licht. Aber wann kommt er nun eigentlich, der Frühling?

Googelt man einmal, scheint der Beginn gar nicht so eindeutig zu sein, denn man stößt im Netz schnell auf verschiedene Termine. Meteorologisch betrachtet trifft der Frühling bei uns pünktlich zum Monatsanfang März ein. Astronomisch gesehen, lässt er dann allerdings noch etwa drei Wochen auf sich warten. Genauer gesagt: Erst um 10.37 Uhr mitteleuropäischer Zeit am 20. März hat er 2021 auf der gesamten Nordhalbkugel seinen großen Auftritt. Dann steht die Sonne senkrecht über dem Äquator, weshalb auf der ganzen Welt an diesem Datum Tag und Nacht gleich lang sind. Im Gegensatz zu den ersten beiden Terminen findet man den Beginn des phänologischen Frühlings dagegen in keinem Kalender.

Denn er wird ausschließlich an bestimmten, sich turnusmäßig verändernden Entwicklungsstadien der Natur festgemacht: Das Erblühen der Weidenkätzchen beispielsweise ist das Zeichen für den Start in den Vorfrühling. 

Frühling, wann es mir gefällt

Ganz unabhängig von all diesen meteorologischen, astronomischen und phänologischen Daten kann man sich den Frühling schon jetzt ins Haus holen. Am besten geht das mit einem großen Strauß frischer Tulpen. Die Zwiebelblumen sind die Frühlingsboten par excellence und deshalb auch so unheimlich beliebt. Ihr Farbenreichtum scheint schier unendlich, denn es gibt kaum einen Ton, den man im Handel nicht entdecken kann: Die Palette reicht von Dunkelviolett über kräftige Farben wie Rot, Gelb oder Orange bis hin zu zarten Pastellschattierungen und Weiß. Zwei- oder mehrfarbige Sorten mit interessanten Musterungen sind ebenfalls erhältlich.

Während in den Supermärkten und auf den Wochenmärkten vor allem die sogenannten Einfachen Tulpen angeboten werden, findet man beim Floristen auch Exemplare, die sich durch ihre Blütenformen deutlich unterscheiden: Gefüllte Sorten schmücken sich beispielsweise mit einer großen Anzahl von Blütenblättern, Lilienförmige laufen nach oben spitz zu und die Blüten der Papageientulpen erinnern an die flatternden Flügel exotischer Vögel. Selbst, wenn die Natur sich draußen noch im Winterschlaf befindet und kalter Nieselregen das Bild bestimmt, kommen mit Tulpen in der Wohnung ganz schnell Frühlingsgefühle auf. 

Tipps für den Frühlingsstrauß

Unabhängig von Blütenform und -farbe lassen sich alle Tulpen prima miteinander mischen. Je nach Geschmack und Stimmung wählt man den Strauß also fröhlich bunt oder dezenter Ton-in-Ton. Dank ihres enormen Variantenreichtums lassen sich die Schönheiten aber auch ganz wunderbar mit anderen Schnittblumen kombinieren. Besonders hübsch sind Sträuße, die thematisch den Frühling feiern: Schachbrettblumen oder Ranunkeln werden hier zu dekorativen Begleiterinnen der Tulpen. Auch die Äste frühblühender Gehölze machen sich gut als Vasenpartner.

Vorsichtig sollte man allerdings bei Narzissen und Hyazinthen sein: Frisch angeschnitten geben sie ein Sekret ins Vasenwasser ab, welches die Leitungsbahnen in den Stängeln anderer Pflanzen verstopft und sie schnell verderben lässt. Wer sie trotzdem in einen Frühlingsstrauß integrieren möchte, sollte sie zuvor ein paar Stunden separat in Wasser stellen. Danach werden die Stiele gut abgewaschen und können ohne erneutes Anschneiden zusammen mit den anderen Blumen arrangiert werden. 

Weitere Tipps und Informationen unter www.tulpenzeit.de

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