Boppard. Am Donnerstagvormittag, 19. März, kurz vor halb zehn, krachte es heftig in der Bopparder Rheinallee. Ein flussaufwärts fahrendes Tankschiff war aus noch nicht geklärter Ursache vom Kurs abgekommen und kollidierte heftig mit dem Bopparder Fähranleger. Die Folgen sind erheblich: Bei dem Unfall wurde der Anleger so stark beschädigt, dass der Fährbetrieb eingestellt werden musste. Auch Fahrbahn und Teile der Ufermauer bzw. der Befestigungsbereich der Auffahrrampe wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Beim Tankschiff, das 1.750 Tonnen Biodiesel geladen hatte, entstand ein etwa fünf Zentimeter langer Riss, durch den geringfügig Wasser eindrang, das jedoch mit Bordpumpen entfernt werden konnte. Das Tankschiff konnte die Fahrt bis Straßburg fortsetzen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen. Wie lange der Fährbetrieb ruhen muss und wie hoch der entstandene Gesamtschaden ist, steht bisher nicht fest.
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Die Personenschiffslinie Loreley-Linie bietet im Rahmen ihrer Linienfahrten die Möglichkeit für das „Übersetzen“ von Personen an. „Wir prüfen derzeit, ob wir noch weitere Fahrten anbieten können, sodass es gegebenenfalls auch für Berufspendler und Schüler interessant sein kann“, so Martin Roth, Vertriebsleiter Loreley-Linie.




























