Autounfall B9 - Boppard-Peternacher TalBoppard. Ein alles ande­re als all­täg­li­cher Autounfall ereig­ne­te sich am Samstag, 4. April, gegen 14.30 Uhr auf der Bundesstraße (B9) zwi­schen Boppard und Spay auf Höhe des Peternacher Tals. Ein in Richtung Boppard fah­ren­der 49-Jähriger kam mit sei­nem Auto ohne Beteiligung ande­rer Fahrzeuge von der Straße ab und lan­de­te auf dem Gleisbett. Bis das Fahrzeug zum Stehen kam, krach­te es noch gegen ver­schie­de­ne Masten und Einrichtungen der Bahnanlage. Die hef­ti­ge Bilanz: Totalschaden am Unfallfahrzeug sowie ein Millionenschaden an der Bahnstrecke. Der Fahrer hat­te ange­sichts des hef­ti­gen Unfalls noch Glück im Unglück, denn er wur­de mit nicht lebens­ge­fähr­li­chen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Autounfall B9 - Boppard-Peternacher TalSchon bald nach dem Unfall beob­ach­te­ten eini­ge Radfahrer und Wanderer die Arbeiten der Rettungskräfte. Neben Polizei und Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst, Bundespolizei sowie eine Notfallmanagerin der Deutschen Bahn am Unglücksort. Einig waren sich alle, dass es noch viel schlim­mer hät­te kom­men kön­nen. Denn ein Regionalzug aus Richtung Boppard konn­te gera­de noch recht­zei­tig gestoppt wer­den. Nicht aus­zu­den­ken, wenn der Zug nicht mehr hät­te hal­ten kön­nen und in die Unfallstelle gekracht wäre. Doch das schnel­le Handeln vor Ort hat Schlimmeres verhindert.

Die Bahnstrecke muss­te wegen des Unfalls für meh­re­re Stunden gesperrt wer­den. Die B9 konn­te nach etwas mehr als einer Stunde wenigs­tens wie­der ein­spu­rig befah­ren wer­den. Zu den Ursachen des Verkehrsunfalls ermit­telt die Staatsanwaltschaft Koblenz.