Boppard. Zum traditionellen Präsidentenwechsel traf sich der Rotary-Club Boppard-St. Goar Ende Juni im Hotel Weinbergschlößchen in Niederheimbach. Der scheidende Präsident Norbert Kummermehr aus Kaub übergab dabei die Verantwortung an seinen Nachfolger Martin Maser, Geschäftsführer des DRK in Koblenz.
Norbert Kummermehr blickte auf ein abwechslungsreiches Präsidentenjahr zurück, das in besonderer Weise vom Thema Mittelrhein geprägt war. In Vorträgen, Begegnungen, Exkursionen und gemeinsamen Veranstaltungen nahm der Club die Region aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick: wirtschaftlich, ökologisch, historisch und kulturell.
Mit Martin Maser übernimmt nun der 50. Präsident die Leitung des Clubs. Für sein rotarisches Jahr hat der Bopparder mehrere Schwerpunkte benannt: Einblicke in die Arbeit der freien Wohlfahrtspflege, Fragen des Zivil- und Katastrophenschutzes, die Pflege der rotarischen Freundschaft sowie die Vorbereitung des 50-jährigen Charterjubiläums, das der Rotary-Club Boppard-St. Goar im kommenden Frühjahr feiern wird.
Auch im vergangenen rotarischen Jahr konnte der Club wieder beachtliche Hilfe leisten. Insgesamt wurden 71.000 Euro für soziale Projekte, Jugend, Kultur und gemeinnützige Initiativen bereitgestellt. Davon kamen 37.000 Euro unmittelbar Projekten im Clubgebiet zugute. Der Club zählt derzeit 44 Mitglieder, die sich gemeinsam für die rotarischen Werte Freundschaft, Engagement und Dienst an der guten Sache einsetzen.
Ein wichtiger Teil der Spenden wird jedes Jahr beim Bopparder Weinfest erwirtschaftet. Dort betreibt der Rotary-Club einen eigenen Weinstand. Angeboten wird unter anderem der Rotary-Wein, der in den Bacharacher Weinbergen wächst und im Weingut von Rotary-Freund Jochen Ratzenberger ausgebaut wird. Bei einer ersten Probe des noch trüben 25er Fassweins konnten sich die Mitglieder bereits davon überzeugen, dass auch dieser Weißburgunder wieder ein vielversprechender Jahrgang wird.
So verbindet der Rotary-Club Boppard-St. Goar seit bald 50 Jahren Freundschaft mit konkretem Einsatz für Menschen und Projekte in der Region – ganz im Sinne des Jubiläums: 50 Jahre im Dienst der Freundschaft und der guten Sache.


























