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Deutsche Weinhoheiten besuchten das Anbaugebiet Mittelrhein

Mittelrhein. Am Dienstag und Mittwoch, 28. und 29. Juli, besuchten die Deutschen Weinprinzessinnen Carolin Hillenbrand (Hessische Bergstraße) und Julia Sophie Böcklen (Württemberg) das Anbaugebiet Mittelrhein. Begleitet wurden die Weinhoheiten von der 50. Mittelrhein-Weinkönigin Marie Dillenburger und den Mittelrhein-Weinprinzessinnen Johanna-Sophie König und Wiebke Nohr. Die 71. Deutsche Weinkönigin Angelina Vogt (Nahe) musste ihre Teilnahme an dem Programm krankheitsbedingt leider kurzfristig absagen.

Um den Deutschen Weinmajestäten einen möglichst umfangreichen Eindruck von dem Anbaugebiet Mittelrhein zu vermitteln, führte die Reise diesmal von Nord nach Süd einmal durch das ganze Anbaugebiet. Los ging es am Dienstagmittag am Drachenfels, in den nördlichsten Weinbergen am Rhein. Nach einer Begrüßung durch Stefan Jedele, Geschäftsführer des Mittelrhein-Wein e.V.s, und Grußworten des Landrats Sebastian Schuster (Rhein-Sieg-Kreis), sowie der Bürgermeister Peter Profittlich (Bad Honnef) und Peter Wirtz (Königswinter) ging es auf Einladung der Weingüter Blöser, Broel und Pieper zu einem Spaziergang und einem Picknick in Weinberge. Mit dabei waren die ehemaligen Mittelrhein-Weinhoheiten Jessica Gottsauner und Lara Lambrich, sowie die aktuelle Rhöndorfer Weinkönigin Elisa deSousa. Weitere Gäste waren der Präsident der Landwirtschaftskammer NRW Karl Wenning, sowie Manfred Kohl und Markus Uhe, ebenfalls LWK NRW und die Geschäftsführerin der Romantischen Rhein Tourismus GmbH, Jeanette Dornbusch. Nach zweieinhalb Stunden verabschiedete sich die Gruppe der Deutschen und Mittelrhein-Weinhoheiten vom nordrhein-westfälischen Teil des Anbaugebiets und fuhr weiter nach Leutesdorf.

Weinschaukel

In der größten Weinbaugemeinde des nördlichen Mittelrheintals bereiteten die Weinsteigwinzer und der Verkehrs- und Verschönerungsverein Leutesdorf den Weinhoheiten einen großen Empfang. Auf einer vier Kilometer langen Wanderung mit einigen Höhenmetern ging es bei schönstem Wetter hinauf zur neuen Weinbergsschaukel und Schönsten Weinsicht am Nürer Kopf und weiter über den von Streuobstwiesen gesäumten Skulpturenweg. Von der Weinbergsschaukel aus konnten die Weinhoheiten auf der gegenüberliegenden Rheinseite den Andernacher Kaltwassergeysir in Aktion bewundern. Am Schützenplatz wurde durch Sarah Hulten das neue Logo der Weinsteigwinzer präsentiert und die dazu passenden Fahnen durch die Weinmajestäten gehisst. Winzer Gotthard Emmerich informierte die Hoheiten über die Geschichte und den Weinbau in Leutesdorf. Simone Osterroth vom VVV informierte über die Weinbergsschaukel. Begrüßt wurden die Hoheiten durch Reiner W. Schmitz, Beauftragter der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, sowie Ralf Seemann, Beigeordneter der Stadt Neuwied, und durch den Leutesdorfer Ortsbürgermeister Heinz-Willi Heisterkamp.

Das Abendprogramm wurde auf Burg Sterrenberg bei Welterbegastgeberin Karolin König-Kunz gestaltet. Nach einer Begrüßung durch Frank Puchtler, Vorsitzender der Weinwerbung und Frank Kalkofen, Bürgermeister von Kamp-Bornhofen, erläuterte Manfred Braun den Hoheiten die Besonderheiten der Flora und Fauna am Mittelrhein an Beispielen rund um die Burg. Im Anschluss gab es auf der Burgterrasse ein wunderbares Abendessen mit regionalen Köstlichkeiten und verschiedenen passenden Mittelrhein-Weinen. Die Hoheiten übernachteten danach im Hotel Zum Weissen Schwanen in Braubach.

Mittwoch startete das Programm bereits kurz nach 9 Uhr im Hotel Fetz in Dörscheid. Hier wurden vor allem aktuelle Fragen in Sachen Weinbau und Problemstellungen der Gastgeber im Mittelrheintal und in Zeiten von Corona diskutiert. Mit dabei waren neben den Weinhoheiten Weinbaupräsident Heinz-Uwe Fetz, Welterbe-Gastgeber Marcus Fetz, Frank Puchtler, sowie VG-Bürgermeister Mike Weiland, Ortsbürgermeister Martin Lübke, Loreley Tasmin Fetz und Maximilian Siech vom ZV Welterbe.

Nach einer kurzen Fährfahrt informierten Thomas und Martin Phillips die Hoheiten in ihren St. Goarer Weinbergen über ihre Rekultivierungsprojekte. Mit großem Interesse dabei waren Rita Lanius-Heck, Beigeordnete des Rhein-Hunsrück-Kreises, Karl-Heinz Hoffmann, Beigeordneter der VG Rhein-Hunsrück und Falko Hönisch, Bürgermeister von St. Goar. Nach einem Mittagessen im Weingut Philippsmühle und einem Abstecher in die Vinothek des Weinguts gegenüber der Loreley ging es weiter zum letzten Stopp der Tour nach Bacharach.

In Bacharach wurden die Majestäten in den Rheinanlagen von Bacchus Heiner Mades und seiner Bacchantin empfangen. An verschiedenen Orten in Bacharach wurden Weine der Weingüter Toni Jost und Dr. Randolf Kauer verkostet. Die Führung durch Bacharach übernahm der Bacharacher Beigeordnete Rainald Kauer zusammen mit den Winzerinnen Cecilia Jost, Anne Kauer und Christian Kuhn, Leiter der Tourist Information Rhein-Nahe. Nach einer Abkühlung mit einem Riesling Eis erläuterte Herr Kauer an der Wernerkapelle deren besondere Geschichte und sorgte für ein paar nachdenkliche Momente. Für die Verbandsgemeinde Rhein-Nahe begrüßte der erste Beigeordnete Dietmar Fahl die Hoheiten. Über den Malerwinkel ging es zurück in die Bacharacher Altstadt. Nach einem Zwischenstopp im Weingut Toni Jost übernahm Randolf Kauer als letzten Programmpunkt die Führung durch sein Weingut und den Weinkeller. Die Weinhoheiten erlebten zwei sehr eindrucksvolle Tage im Mittelrheintal bei strahlendem Sonnenschein.

Die Weinwerbung Mittelrhein bedankt sich recht herzlich bei allen Mitgliedern, Politikerinnen und Politikern und weiteren helfenden Händen, die diese Reise der Deutschen Weinhoheiten durch das Anbaugebiet Mittelrhein so erfolgreich gestaltet haben!

Mittelrhein-Wein e. V., Stefan Jedele

Hier finden Sie einen weiteren Bericht zum Besuch der Weinhoheiten in St. Goar.

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