Start VG Hunsrück-Mittelrhein St. Goar/Oberwesel Heuss-Adenauer Mittelrhein Realschule plus in Oberwesel in der Coronakrise

Heuss-Adenauer Mittelrhein Realschule plus in Oberwesel in der Coronakrise

Herausforderung: ja – Probleme: nein

Oberwesel/Region. In Rheinland-Pfalz wurde am 4. Mai mit der Rückkehr der Abschlussklassen in die Schulen ein erster Schritt in Richtung „Vor-Corona-Normalität“ getan. Im Gespräch mit dem Schulleiter der Heuss-Adenauer Mittelrhein Realschule plus Oberwesel, Christoph Vickus, sagt der erfahrene Pädagoge, wie die ersten beiden Wochen gelaufen sind.

Realschule plus in Oberwesel in der CoronakriseDie Atmosphäre in der Oberweseler Schule ist angenehm und ruhig. Das liegt zum einen sicherlich daran, dass von den insgesamt 330 Schülerinnen und Schülern derzeit nur die insgesamt sechs Klassen der Jahrgangsstufen 9 und 10 in der Schule unterrichtet werden: Da auch diese Klassen aus Abstands- und Hygienegründen geteilt wurden und jeweils im Wochenwechsel nur eine Hälfte in der Schule und die andere im Homeschooling unterrichtet wird, sind zeitgleich nur 59 Jugendliche in den Klassenräumen.

So professionell, wie das durchschnittlich junge Lehrerkollegium in der Coronakrise ohne zeitlichen Vorlauf nach Schließung der Schule den Unterricht online organisiert und angeboten hat, so unaufgeregt wird jetzt der Weg zurück in die Normalität angegangen. „Das Kollegium arbeitet großartig, die meisten der 33 Lehrkräfte sind sehr internetaffin. Uns kommt natürlich auch zugute, dass unsere Schule modern ausgestattet ist“, nennt Vickus Gründe, warum an der Heuss-Adenauer Mittelrhein Realschule plus die Coronakrise bisher so gut gemeistert wurde.

Christoph Vickus weiß aber, dass die Herausforderungen in den kommenden Wochen deutlich zunehmen werden. „Ab 25. Mai kommen die 5. und 6. Klassen, ab 8. Juni auch die 7. und 8. Klassen wieder in die Schule. Da wir auch dann angehalten sind, die Abstandsregeln einzuhalten, müssen alle – Kollegium und Schülerinnen und Schüler – sehr diszipliniert sein“, blickt Vickus voraus. Organisatorisch sind die Vorbereitungen abgeschlossen: Laufwege im Rechtsgehgebot sind in Gängen und Treppenhäusern markiert, Desinfektionsstellen und Handwaschgelegenheiten sind eingerichtet und ausreichend vorhanden. „Wir haben noch das Problem, dass einige Räume wegen Renovierungsarbeiten nicht zur Verfügung stehen, aber auch dafür haben wir Lösungen erarbeitet“, sagt der Schulleiter. Vickus, der im 30. Jahr an der Schule unterrichtet, lobt auch seine Schülerinnen und Schüler und deren Eltern: „Alle kommen mit Mund-Nasen-Schutz in die Schule und tragen diesen auch in den Pausen.“

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