Start Regionales Kreis Rhein-Hunsrück Impfstart in der Hunsrück Klinik

Impfstart in der Hunsrück Klinik

Hunsrück Klinik impft erste Mitarbeitende gegen das Coronavirus

Simmern. Nach langem Warten auf den Impfstoff wurden nun auch in der Hunsrück Klinik in Simmern die Spritzen aufgezogen. Nun hofft das Direktorium, dass der Nachschub an Impfstoffen zügig weitergeht. Zum Schutz der eigenen Mitarbeitenden und zum Schutz der Patienten. 

„200 Dosen AstraZeneca sind uns vom Impfzentrum in Simmern zur Verfügung gestellt worden“, sagt die ärztliche Direktorin Elena Ribel, die die Impfkampagne in der Hunsrück Klinik verantwortet. 

Impfstart in der Hunsrück KlinikSeit Anfang Januar hat sich die Hunsrück Klinik auf die Impfung der eigenen Beschäftigten vorbereitet: Listen erstellt, Anträge bearbeitet, Rückfragen beantwortet, Termine geplant und ein kleines Impfzentrum eingerichtet. Um nur wenige Tage später zu erfahren, dass Impfstoffe knapp sind und die bereits geplanten Impfungen verschoben werden müssen. Seitdem steht die Hunsrück Klinik in regelmäßigem Kontakt mit dem Land. Vergangene Woche kam von der Landeskoordinierungsstelle Impfen Krankenhaus endlich die ersehnte Nachricht, dass der Impfstoff verfügbar ist.

Ob die Kollegen weniger Vertrauen in den Impfstoff AstraZeneca haben und Impftermine absagen, kann Dr. Ribel aktuell noch nicht abschätzen, vergangenen Freitag nur eine kleine Gruppe geimpft wurde. Die Hunsrück Klinik folgt den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums, die Mitarbeitenden zeitlich gestaffelt zu impfen. Als Notfallmedizinerin und Chefärztin der Intensivabteilung gehört sie zur Gruppe des exponiert medizinischen Personals, die die erste Impfung erhalten.

„Es war für mich keine Frage, dass ich mich selbst impfen lasse. Auch wenn ich mir für unsere Mitarbeiter, die in den vergangenen Monaten an vorderster Front Herausragendes geleistet haben, einen anderen Impfwirkstoff gewünscht hätten, sind wir trotzdem erleichtert, dass es nun endlich losgeht. Man muss sich bewusst machen, dass wir uns in einer Pandemie befinden und eine Impfung mit AstraZeneca ein besserer Schutz ist, als keine Impfung. Auf der Intensivstation sehen wir jeden Tag, wie wichtig es ist, schwere Krankheitsverläufe zu verhindern“.

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