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Felsrutsch bei Kestert

Verlängerung der Vollsperrung der B42 / Ziel einer halbseitigen Öffnung während der Tagesstunden voraussichtlich ab 19. April

Felsrutsch bei KestertKestert. Am 29. März fand vor Ort ein Treffen der Verantwortlichen der Deutschen Bahn und des geologischen Sachverständigen mit Vertretern der Kommunalverwaltungen unter anderem dem Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley sowie den Ortsbürgermeistern von Kestert und St. Goarshausen und dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) Diez statt.

Im Rahmen des Termins erläuterte die Bahn den Stand der Sicherungs- und Beräumungsarbeiten an der Felssturzstelle und die Teilnehmer diskutierten die weitere Vorgehensweise. Aufgrund anhaltender und aufwändiger Beräumungsarbeiten von absturzgefährdenden Felspartien und der Gefahr, dass einzelne gelöste Brocken immer noch bis auf die Bundesstraße gelangen können, ist eine Öffnung der Bundesstraße nach Ansicht der Sicherungsfachleute derzeit noch nicht vertretbar. 

Die von der Bahn beauftragten Spezialfirmen arbeiten aber mit Hochdruck an der Sicherung und Beräumung des Hangs. Ziel ist es, die B 42 unter Ampelbetrieb voraussichtlich ab dem 19. April halbseitig wieder zu öffnen. Voraussetzung hierfür ist, dass die absturzgefährdeten Felsbereiche gesichert sind. Aufgrund dann immer noch notwendiger Sprengarbeiten und der An- und Abfahrt von schwerem Bergungsgerät soll die Öffnung auf die Tagesstunden begrenzt werden.

In den Abend- und Nachstunden soll die B 42 auch nach dem 19. April weiterhin voll gesperrt werden. Der Umfang der dann noch nötigen Abend- und Nachtsperrzeiten wird aktuell ermittelt und vor Teilöffnung der B 42 bekannt gegeben. Der LBM Diez bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen.

Nach dieser Aussage der Bahn hat Bürgermeister Mike Weiland den LBM Diez eindringlich gebeten, kurzfristig und unbürokratisch zu handeln und den Verkehr durch Lykershausen nicht einfach so weiterlaufen zu lassen. Tempo 30 wird jetzt kurzfristig ausgeschildert. Weiterhin hat er darum gebeten, dass im Bereich beider Ortseinfahrten von Lykershausen temporäre geschwindigkeitsdämpfende Maßnahmen vorgesehen werden.

Er bittet außerdem klarere Regelungen für den Lkw-Verkehr im Bereich der Umleitungsstrecke zu schaffen, bevor etwas passiert. Lkws fahren in die K 103 und halten den weiteren Verkehr auf, weil sie sich nicht mehr sicher sind, ob sie dort weiterkommen. Das gilt es schnellstens zur Erhöhung der Sicherheit aller abzustellen.

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