Start Regionales Zweckverband Oberes Mittelrheintal schafft Kulturmanagementstelle

Zweckverband Oberes Mittelrheintal schafft Kulturmanagementstelle

Land fördert Einrichtung mit 130.000 Euro

Region. Der Zweckverband Oberes Mittelrheintal richtet ein Kulturmanagement für die Welterbe-Region Oberes Mittelrheintal ein. Das Kulturministerium unterstützt die neu geschaffene Stelle mit einer Landesförderung von etwa 130.000 Euro aus dem Programm „Zukunft durch Kultur“ für insgesamt drei Jahre. Kulturminister Konrad Wolf überreichte gestern den Bewilligungsbescheid und stellte gemeinsam mit Landrat und Zweckverbandsvorsitzenden Frank Puchtler in Bad Ems die neue Kulturmanagerin Sarah Piller der Öffentlichkeit vor.

„Mir ist es wichtig, dass wir die Kultur in den Regionen unseres Landes fördern. Der Kultur- und Kunstgenuss darf kein Privileg der urbanen Zentren sein. Mir liegt es daher besonders am Herzen, in den Regionen die Türen zur Kultur zu öffnen“, so Kulturminister Konrad Wolf. „Wir unterstützen daher gerne die Initiative des Zweckverbands, eine Kulturmanagerin für das Obere Mittelrheintal einzurichten. Wir brauchen die Kümmerer vor Ort, die die Kulturschaffenden dabei unterstützen, unsere Kulturlandschaft so vielfältig und bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und schätzen.“ „Unsere Heimat hat mit dem Welterbe Oberes Mittelrheintal einen wertvollen Schatz, den es zu bewahren und weiterzuentwickeln gilt. Mit der Kulturmanagerin möchten wir offensiv das Mittelrheintal als Kulturmarke stärken. Sarah Piller wünsche ich viel Erfolg und freue mich auf eine lebendige Kulturlandschaft im Mittelrheintal“, so Landrat Frank Puchtler.

Das neue Kulturmanagement des Zweckverbands soll zukünftig als Servicestelle Kulturschaffende und Kultureinrichtungen im Oberen Mittelrheintal vernetzen, beraten und bei ihrer Arbeit organisatorisch unterstützen. Ziel ist es, bestehende Kulturprojekte zu erhalten und der Kultur im Mittelrheintal neue Impulse zu geben. Die Einrichtung der Stelle wurde unter anderem in der Studie des Kölner Kulturwissenschaftlers Davide Brocchi angeregt, die im Auftrag des Zweckverbands über die Rolle von Kunst und Kultur für eine nachhaltige Entwicklungsdynamik angefertigt wurde.

„Ich freue mich auf die herausfordernde Arbeit in einem engagierten und motivierten Team und sehe meine Aufgabe vor allem darin, die vielen bestehenden Netzwerke und den Ansatz der Partizipation, gerade in Corona-Zeiten, zu stärken“, so die neue Kulturmanagerin. Sarah Piller studierte Kulturwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau am Koblenzer Campus. Zuvor war sie bei einem überregionalen Bildungs-Dienstleister mit der Konzeption von Ideen und Programmen in der Regionalentwicklung und von Weiterbildungsprogrammen beschäftigt. Sie trat ihre neue Stelle zum Oktober an.

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