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Heißluftballon abgestürzt

Absturz HeißluftballonMittelrhein. Eine traumhafte Fahrt mit einem Heißluftballon endete am Sonntagabend bei Biebernheim mit einem dramatischen Absturz. Die traurige Bilanz: ein Toter und sechs Schwerverletzte.

Der genaue Unfallhergang ist noch nicht abschließend geklärt. Der Heißluftballon soll beim Landeanflug von einer Windböe erfasst worden und anschließend mehrfach hart auf einen Acker bei Biebernheim aufgeschlagen sein. Dabei wurden vier der sieben Menschen aus dem Korb geschleudert – der Pilot erlag später seinen Verletzungen, die anderen drei Personen wurden sehr schwer verletzt.

Für die anderen drei Ballonfahrer ging das Drama weiter: Der Ballon wurde durch den Wind nochmals hochgetragen, trieb über den Ort hinweg und schlug mehrere hundert Meter weiter erneut in steiler Hanglage auf und rutschte den Abhang in Richtung Rhein hinunter. Dort verfing er sich in unwegsamen Gelände in den Bäumen oberhalb der Bahnstrecke gegenüber der Loreley.

An der stundenlangen Rettungsaktion, die durch Gewitter und heftige Regenfälle erschwert wurde, waren mehr als 100 haupt- und ehrenamtliche Kräfte beteiligt. Neben den Freiwilligen Feuerwehren der Region waren auch DRK, THW, Rettungshubschrauber, Notfallseelsorger und Notärzte im Einsatz. Eine besonders schwierige Aufgabe stellte sich den Bopparder Höhenrettern, die sich zu den drei Verletzten vorkämpften und sie ins Tal abseilten. Kreisfeuerwehrinspekteur Stefan Bohnenberger lobt die sehr gute Zusammenarbeit aller bei diesem Rettungseinsatz.

Während der Dauer der aufwendigen Rettungsaktion waren die Bundesstraße 9 und die Bahnstrecke komplett gesperrt. [za]

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