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Weinherbst statt Weinfest

Boppard. Die Weinfest-Macher haben ihre Köpfe zusammengesteckt und über eine Alternative zum Weinfest nachgedacht, die im Coronajahr 2020 zu verantworten ist. Das Ergebnis: An 30 Tagen im September wird der Weinherbst das klassische Weinfest ersetzen. Die enge Verbindung Boppards mit seinem Wein und den Winzern wird für Einheimische und Touristen in einer besonderen Weise erlebbar sein.

Bopparder Weinherbst

„Statt an zwei Weinfestwochenenden werden wir ein vielfältiges Angebot auf 30 Tage strecken“, sagte Boppards Bürgermeister Dr. Walter Bersch dem RHA. Abwechselnd werden die Höfe der Winzer zur Bewirtung geöffnet sein und zusätzlich ein Pavillon in den Rheinanlage stehen, an dem es Speisen und Getränke geben wird. „Bei allem werden die Coronaauflagen hundertprozentig eingehalten“, stellt Dr. Walter Bersch fest.

Nicht nur das gemütliche Beisammensein in den Höfen der Winzer wird im September möglich sein. Auch die große Weinprobe wird stattfinden. Allerdings – wen wundert es – anders als in coronafreien Zeiten. Am 27. September wird es eine digitale Weinprobe mit einem bekannten Moderator geben, bei der sieben Spitzenweine vom Bopparder Hamm verköstigt werden. „Die Ehrenwinzerschaft wird an Ministerpräsidentin Malu Dreyer verliehen“, sagt Stadthallenmanager Rolf Mayer. Und Bürgermeister Dr. Walter Bersch ergänzt, dass der Bopparder Weinherbst praktisch weltumspannend sein wird: „Die sieben Weine für die Weinprobe werden im Vorfeld in die ganze Welt verschickt.“

Der Weinherbst wird direkt vor Ort wunderbar erlebbar sein und die guten Tropfen zugleich weltweit für Boppard Werbung machen. „Ich hoffe, dass der Tourismus in Boppard vom Weinherbst profitieren wird“, wünscht sich Dr. Walter Bersch, dass auch die heimischen Hotels, Pensionen und Gastronomiebetriebe etwas von der Weinfestalternative haben.

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