Start Regionales Boppard Stadtratssitzung vom 5. Oktober

Stadtratssitzung vom 5. Oktober

In der Stadtratssitzung am 5. Oktober war der Neubau oder die Umgestaltung der Veranstaltungsbühne in den Rheinanlagen (Rheinpavillon) einmal mehr Diskussionsthema. Nachdem in der vorigen Sitzung ein viel diskutiertes Planungskonzept mit einer auf 120 Quadratmeter vergrößerten Bühne am aktuellen Standort vorgestellt wurde, brachte die CDU-Fraktion jetzt den Vorschlag einer Rheininsel auf Stelzen als Alternative ein. Die Idee fand positiven Anklang, hinterlässt jedoch auch viele offene Fragen: Diskutiert wurde beispielsweise über die Vereinbarkeit mit der Schifffahrt, über die vermutlich immensen Kosten, vor allem aber über die Zuschauerplätze und die Problematik der Akustik und die Anforderungen an die Bühne in Berücksichtigung der sehr unterschiedlichen Wasserhöhen. Beschlossen wurde eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen.

Nicht durchsetzen konnte sich die CDU-Fraktion mit dem Antrag auf einen Nachtragshaushalt: Obwohl der Haushaltsplan für 2020 aktuell im Soll beziehungsweise unter den veranschlagten Kosten liegt, wurde ein Nachtragshaushalt von der CDU-Fraktion gefordert. Mit knapper Mehrheit wurde dieser durch den Rat jedoch abgelehnt.

Einigkeit herrschte indes in anderen Punkten: Bei dem Ausbau der Schützenstraße war man sich einig, dass der Schutz der Fußgänger eine besondere Rolle spielen soll und entsprechende Bereiche zum einen durch unterschiedliche Pflasterung und zum anderen durch Sträucher und Rankgitter gekennzeichnet werden sollen.

Einig war man sich auch bezüglich der Dringlichkeit der Erweiterung der Feuerwache in Boppard. Vorausgesetzt, dass der Feuerwehrausschuss zustimmt, stimmt der Rat der Entwurfsplanung zu.

Ebenso soll die Möglichkeit der Standortfestlegung für ein neues Feuerwehrgerätehaus in Bad Salzig gesichert werden.

Einen Schritt nach vorne geht der Stadtrat auch in Bezug auf die eigene Arbeit: Die öffentlichen Sitzungen sollen zukünftig als Live-Stream zu verfolgen sein. Es gilt nun Angebote und Möglichkeiten einzuholen und zu prüfen.

Beschlossen wurde ebenfalls der Bau von „Unisex-Toiletten“ auf dem Parkplatz der ehemaligen Landfrauenschule. Weitere Standorte für Toiletten sollen im Rahmen der Neugestaltung des Rheinufers geprüft werden.

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