Start Regionales Boppard Stadtrat Boppard vom 29.6.2020

Stadtrat Boppard vom 29.6.2020

Informationen zu den aktuellen Themen: 

  1. Wein-Festival statt Weinfest
  2. Alle Katzen im Stadtgebiet Boppard kastrieren
  3. Bürger pflanzen Bäume und Sträucher
  4. Klimakonzept
  5. Erstellung eines Hochwasser- und Starkregenkonzeptes
  6. Mehrgenerationenpark wird gebaut wie geplant
  7. Machbarkeitsstudie für neue Gewerbe- und Industriegebietsflächen

Zu 1) Wein-Festival statt Weinfest

Zur Unterstützung der Bopparder Winzer und Gastronomie soll an den offiziellen Weinfest-Wochenenden stattdessen ein Wein-Festival stattfinden. Winzer öffnen ihre Höfe oder nutzen andere Flächen und Gastonomen bieten passende Außengastronomie, so der Plan. Dies wird nach vielen Abwägungen im Zusammenhang mit den Corona-Auflagen jedoch als bedenklich eingeschätzt, zumal es nicht einzuschätzen ist, wie viele Besucher in die Stadt strömen. Hinzu kommt der meist erhöhte Alkoholgenuss, was nach Einschätzung der Verwaltung unkontrollierbar wird. Klare Aussage der Verwaltung: Mit ihr wird es dazu keinen Weg geben; was Gastronomen und Winzer auf ihrem privaten Besitz machen, müssen sie selbst nach konformen Bestimmungen bewältigen.

Eine Alternative mit einer digitalen Weinprobe wird daher von der Verwaltung geplant. So kann man sich Weinpakete, es gibt vier verschiedene Varianten, im Voraus bestellen und dann später online im Live-Chat mitverfolgen. Einige Winzer moderieren diese Weinprobe mit einer geringen Anzahl an Gästen live aus der Stadthalle.

Zu 2) Alle Katzen im Stadtgebiet Boppard kastrieren

Mit einer Erweiterung der Gefahrenabwehrverordnung wurde beschlossen, dass künftig Halter von Katzen, die ihren Tieren Zugang ins Freie gewähren, diese kastrieren lassen sowie wie mit Mirkrochip oder Tätowierung versehen müssen. Diese Maßnahmen sollen eine unkontrollierte Vermehrung von Freiläufern und „wilden“ Katzen verhindern.

Zu 3) Bürger pflanzen Bäume und Sträucher

Diese Aktion fand große Unterstützung und wird ebenfalls von der Verwaltung unterstützt. Alle Bürger im Stadtgebiet können im heimischen Garten Pate von Bäumen und Sträucher werden. Im Rahmen eines bundesweiten Modellprojektes und mit einer Förderung des Landes, entstehen der Verwaltung nur etwa 10% der anfallenden Kosten. Einschätzung rund 10.000 Euro. Dafür werden Pflanzen im Wert von 100 TSD Euro das städtische Gebiet verschönern. Den Paten der jeweiligen Bäume und Sträucher entsteht nur der Aufwand der Pflege.

Zu 4) Klimakonzept

Im Rahmen des im November beschlossenem Klimakonzepts wurden von den rund 39 ha städtischen Grünflächen 16,4 ha extensiv gepflegt und 1,5 ha als Bienenwiesen angelegt. Die Wiesen finden sich im Bereich des Friedhofs in Buchenau, am Marienberger Park, im Bereich des Parkdecks und im Bereich der Ortseingänge. Weiterhin soll bis 2023 die gesamte Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen umgestellt werden. Bislang wurden von geplanten 340 TSD Euro Gesamtkosten schon 104 TSD investiert. Dadurch können die bisherigen Energiekosten erheblich reduziert werden. Weitere Planungen gibt es für den Ausbau des Radwegenetzes und der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Die städtischen Fahrzeuge sollen bis 2030 ebenfalls auf Elektromobilität umgestellt werden.

Zu 5) Erstellung eines Hochwasser- und Starkregenkonzeptes

Dieses Konzept wird für weitere Planungen am Rhein oder neuen Gewerbegebieten auf den Höhenlagen eine wichtige Grundlage bilden.

Zu 6) Mehrgenerationenpark wird gebaut wie geplant

Nach langer, zwischenzeitlich hitziger und teils emotionaler Diskussion, wird der Mehrgenerationenpark in den Rheinanlagen so gebaut, wie er geplant wurde. Zwar müssen einige Bäume weichen, meist ältere und kranke Bäume, neue Bäume werden wieder gepflanzt, dennoch ist das vorliegende Konzept eine akzeptable Lösung. Nach vielen Abwägungen, Untersuchungen und Prüfverfahren geht es endlich los. Fertigstellung ist bereits zum anstehenden Rheinland-Pfalz-Tag 2021 geplant.

Zu 7) Machbarkeitsstudie für neue Gewerbe- und Industriegebietsflächen (an Kreuz A61 und B327) wurde abgelehnt

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