Start Regionales Boppard Traurige Entwicklung: mehr Verkehrsunfälle, mehr Verletzte

Traurige Entwicklung: mehr Verkehrsunfälle, mehr Verletzte

Boppard. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Boppard krachte es im vergangenen Jahr häufiger als in den Vorjahren. Die Zahl der Verkehrsunfälle ist im Vergleich zu 2018 um mehr als zehn Prozent angewachsen. Eine Entwicklung, die alles andere als erfreulich ist. In den meisten Fällen führten zu geringer Abstand und überhöhte Geschwindigkeit zu den Unfällen.

Verkehrsunfall1.476 Unfälle (2018: 1.340) wurden von den Bopparder Beamten aufgenommen. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten stieg ebenfalls an, insgesamt registrierte die Polizei 171 Fälle von Personenschäden (ein Plus von 11,76 Prozent). Eine Person verlor im vergangenen Jahr bei einem Verkehrsunfall ihr Leben.
Die ländlich geprägte Region mit großen Wald- und Feldflächen ist auch ein Grund für die hohe Anzahl von Wildunfällen. Bei jedem dritten durch die Bopparder Polizei aufgenommenen Unfall war Wild „im Spiel“. Da längst nicht alle Zusammenstöße mit Wild der Polizei gemeldet werden, dürfte es tatsächlich mehr als die offiziell bekannten 447 Wildunfälle gegeben haben.

Die Polizei appelliert an alle Auto- und Zweiradfahrer besonders in den Nachtstunden und während der Abend- und Morgendämmerung auf allen Kreis-, Landes- und Bundesstraßen äußerst vorsichtig zu sein. Eine vorausschauende Fahrweise und eine verhaltene Geschwindigkeit sind geboten und vermindern das Unfallrisiko deutlich. Ein wichtiger Tipp: Sollte plötzlich ein Wildschwein oder ein Reh auf die Fahrbahn springen, sollten Autofahrer auf gefährliche Ausweichmanöver unbedingt verzichten.

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