Start Regionales Boppard Holzfeld: Der Ortsvorsteher informiert

Holzfeld: Der Ortsvorsteher informiert

Johannes Link, Ortsvorsteher HolzfeldBereits in der vergangenen Woche habe ich kurzfristig via „www.holzfeld.de“ über die aktuelle Lage informiert. Aufgrund der Redaktionsschlüsse der Printmedien und der dynamischen Entwicklung in den vergangenen Tagen, war mir eine frühzeitigere Bekanntgabe nicht möglich. Daher bitte ich kurze Zeitintervalle zu einigen Terminen zu entschuldigen.

Sankt Martin

Nach langer und ausführlicher Debatte zwischen dem Bürgermeister, dem Ordnungsamt und den Ortsvorstehern wurde folgende Regelung für den Sankt Martinszug festgelegt: 

Eine für die Teilnehmer sichere Veranstaltung ist seitens des Veranstalters nicht zu gewährleisten. Aus diesem Grund werden alle Sankt Martinszüge in der Stadt Boppard abgesagt.  Alternative Ideen wurden besprochen und durchgespielt. Auch hier kam man zum Entschluss, dass keine alternativen Abläufe geplant und umgesetzt werden können. 

Da der Martinstag und die damit verbundene Erinnerung an den Hl. Martin in unserer Gesellschaft jedoch ein fester Bestandteil sind, würde ich es begrüßen, wenn die Kinder im Dorf ihre teilweise selbstgebastelten Laternen am Martinstag in den Vorgärten oder an der Häuserfront aushängen. Die Weckmänner werden von der Stadtverwaltung an die Grundschulen und Kindergärten geliefert und dort unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen ausgegeben.

Volkstrauertag 

Holzfeld: Der Ortsvorsteher informiert

Die Gedenkstunde zum Volkstrauertag muss ebenso abgesagt werden. Die Kranzniederlegung als würdevolles Zeichen gegen das Vergessen wird in aller Stille von mir vorgenommen. Für die angebotenen Bereitschaften der Feuerwehr zur Stellung der Ehrenwache, des Musikvereins für die musikalische Begleitung und zur Mitwirkung des Sport- und des Verschönerungsvereins möchte ich mich an dieser Stelle dennoch bedanken.

Haus- und Straßensammlung für die Kriegsgräber

Die diesjährige Sammlung für die Kriegsgräber kann aufgrund der bekannten Lage nicht durchgeführt werden. So gut wie jeder von uns findet in seinem Familienstammbaum Menschen, die Opfer eines Krieges wurden. Die sterblichen Überreste von gefallenen und vermissten Soldaten oder von zivilen Opfern sind oftmals in Kriegsgräberstätten beigesetzt worden. Daher ist für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger die jährliche Spende an den „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“ mehr als eine finanzielle Unterstützung. 

Ich möchte an dieser Stelle auf das Spendenkonto des Volksbundes, IBAN: DE23 5204 0021 0322 2999 00, BIC: COBADEFXXX (Angabe ohne Gewähr) oder auf dessen Webseite www.volksbund.de hinweisen. Wem die Möglichkeit zum Überweisen fehlt aber dennoch spenden möchte, kann mir einen Briefumschlag (beschriftet mit „Kriegsgräber“ und „Name“, „Vorname“ und „Anschrift“) in meinen privaten Briefkasten werfen. Ich werde Spenden entsprechend dokumentieren und am 20. November die Gelder über die Stadtverwaltung Boppard an den Volksbund weiterleiten.

Allerheiligen

Wie im Pfarrbrief bereits angekündigt, findet die Gräbersegnung in Holzfeld am 1. November, 14.30 Uhr, statt. Der Ablauf hat sich allerdings geändert: Der Segen wird an diesem Tag unter Ausschluss der Öffentlichkeit vergeben. Der Besuch der Gräber kann natürlich an diesem Tag dennoch stattfinden. Mit dem Ausfall der öffentlichen Andacht wird lediglich die Massenveranstaltung vermieden. 

Halloween 

Ein Trend, der immer mehr zur Tradition wird – zu dem es jedoch auch unterschiedliche Meinungen und Haltungen gibt. Generell bitte ich bei diesem Fest um gegenseitige Rücksichtnahme. In diesem Jahr bitte ich jedoch ganz auf den „Süßigkeiten-Streifzug“ zu verzichten. Während die vorgenannten Bräuche aufgrund von Corona ausfallen müssen, wäre „Süßes-sonst-gibt’s-Saures“ mehr als provokant. Jedoch würde ich es auch hier begrüßen, wenn die gruseligen Bastelarbeiten der Kinder die Vorgärten oder die Fenster zieren würden. 

Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses

Die COVID-Zahlen ändern sich täglich. Die Nutzungsbedingungen der öffentlichen Einrichtungen können sich daher kurzfristig ändern. Aktuell sind Nutzungen nur mit einem genehmigten Hygienekonzept möglich. Für den Sportverein hat der Sportbund und für den Musikverein hat der Musikverband entsprechende Konzepte erstellt. Weitere Nutzungen sind nur in Rücksprache mit mir und dem Ordnungsamt erlaubt. Weiter weise ich auf die Aushänge im Eingangsbereich hin. Kurzfristige Nutzungshinweise werden den Nutzern zusätzlich via E-Mail oder WhatsApp übermittelt. Der Jugendraum bleibt weiterhin für alle Nutzungen gesperrt.

Hinweis: Die freiwillige Feuerwehr – und damit auch das Gerätehaus – sind direkt dem Bürgermeister der Stadt unterstellt. Die Gerätschaften müssen in regelmäßigen Abständen in Betrieb genommen werden, damit diese im Einsatzfall nicht festsitzen. Ebenso müssen die Akkus, Batterien und Ladevorrichtungen der mobilen Gerätschaften überprüft, gewartet und dokumentiert werden. Für die Feuerwehren der Stadt Boppard liegen Hygienekonzepte vor! Ich bitte daher von weiteren Hinweisen an mich über die Nutzung der Feuerwehr abzusehen.

Gleiches gilt für die Gerätegarage des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV).

„Helfer vor Ort“ (HvO) gesucht

Der Stadtrat der Stadt Boppard(in Verbindung mit dem Hauptausschuss) hat die Einrichtung eines Ersthelfersystems („Helfer vor Ort“) beschlossen. Hierbei handelt es sich um ehrenamtliche Personen, die eine sanitätsdienstliche Ausbildung erhalten und anschließend mit einer umfangreichen Ersthelfertasche ausgerüstet werden. Die Kosten hierfür trägt die Stadt Boppard.

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Sinn und Zweck eines „Helfers vor Ort“: Gesundheitliche Notfälle bedürfen häufig eines schnellen Eingreifens von Sanitätern und Notärzten. Um das Zeitintervall zwischen dem Absetzen eines Notrufs und dem Eintreffen der Rettungskräfte zu verringern, wird parallel der HvO alarmiert und kann frühzeitiger lebenserhaltende Maßnahmen einleiten, Lageerkundungen durchführen, qualifizierte Meldungen an die Rettungsleitstelle geben und, nach Eintreffen, den Rettungsdienst weiter unterstützen. Ähnlich wie bei der freiwilligen Feuerwehr handelt es sich bei einem HvO um eine Person, die diese Aufgabe freiwillig begleitet – also freiwillig eine Verpflichtung eingeht.

Die Einrichtung eines Helfers vor Ort hat bereits Leben gerettet und körperliche Schäden infolge von Unfällen vermieden. Daher begrüße nicht nur ich die Einrichtung dieses Helfer-Systems. 

Als Ortsvorsteher darf ich nun dafür werben und eine Interessensabfrage starten. Personen mit Wohnsitz oder Arbeitsstätte in der Stadt Boppard, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, können sich bei mir melden (bitte mit Namen, Anschrift und Telefonnummer). Gerne auch via E-Mail (ortsvorsteher@holzfeld.de) oder WhatsApp (0170 9025773). Dieses grundsätzliche Interesse werde ich dem zuständigen Bearbeiter bei der Stadtverwaltung weitergeben. Anschließend wird eine oder werden mehrere Informationsveranstaltungen durchgeführt, um alle offenen Fragen zu diesem Thema zu klären. Die Interessensanzeige bei mir ist keine verpflichtende Zusage. Ich würde mich freuen, von viele Interessenten (auch aus unterschiedlichen Altersschichten) zu hören.

Das Dorfauto kommt

Holzfeld: Der Ortsvorsteher informiert

Im vergangenen Jahr machte die Einführung des Dorfautos große Schlagzeilen. Ende 2020 wird das E-Auto des Kreises nach Holzfeld kommen. Wir werden es mit unseren Nachbarn aus Rheinbay und Hirzenach teilen. Für die Koordination, die Pflege und die Vermietung wird nach sogenannten „Kümmerern“ gesucht, die sich freiwillig bereiterklären diese Aufgaben zu übernehmen. Damit diese Aufgaben nicht an einer Person alleine hängen bleiben, fände ich es gut, wenn sich mehrere Personen hierfür finden würden. Eine entsprechende Informationsveranstaltung ist für den 17. November geplant. Bis dahin sollten die „Kümmerer“ bekannt sein.

Dorfchronik – aktueller Stand

Ende 2019 durfte ich erstmals in die Arbeit der „Arbeitsgruppe Dorfchronik“ schauen und war erstaunt, was Werner Stoffel die letzten Jahre alles in mühevoller Recherchearbeit in Archiven über unser Dorf herausgefunden hat. Dass die letzten Restarbeiten endlich schnell umgesetzt werden, war nicht nur mein großer Wunsch. Doch auch hiervor machte Corona nicht halt. Ein Info-Abend für das Dorf musste abgesagt werden und die regelmäßigen Treffen der Arbeitsgruppe blieben auch erst einmal aus.

Der Infoflyer, den ich im Frühjahr im Dorf verteilt habe, brachte erhoffte Ergebnisse und der Chronik-Entwurf ist bis zu 90 Prozent fertig. Nun beginnen die letzten und mühseligen Restarbeiten. Bevor wir nun auf die Zielgerade einbiegen, besteht jetzt noch einmal die Möglichkeit Bilder, Anekdoten, besondere Geschichten – gerade aus der jungen Vergangenheit – beizusteuern. Da bis auf Weiteres erst einmal keine weiteren Treffen geplant werden können, bitte ich diese Informationen digital der Arbeitsgruppe bereitzustellen. Dazu habe ich ein eigenes E-Mail-Postfach erstellt: chronik@holzfeld.de.

Für Rückfragen oder als Ansprechpartner stehen euch auch die Mitglieder der Arbeitsgruppe zur Verfügung: Günter Müller, Richard Kappus, Helmut Vogel, Horst Zöbel, Werner Karbach und Berthold Trepke.

Die Sprechstunden des Ortsvorstehers fallen leider weiterhin aus. Ironischerweise wurden, passend zu Beginn der zweiten Corona-Welle, die Arbeiten (Renovierung, WLAN-Funktionalität, Einrichtungsarbeiten) an dem Ortsvorsteherbüro fertiggestellt. Bis auf Weiteres stehe ich daher wie gewohnt telefonisch, per E-Mail oder nach Rücksprache auch persönlich für Fragen, Wünsche und Anregungen zur Verfügung. Tel. 0170 9025773, E-Mail: ortsvorsteher@holzfeld.de 

Weitere Informationen erhaltet ihr auch wie gewohnt auf www.holzfeld.de und auf www.boppard.de

Johannes Link, Ortsvorsteher

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