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Frühlingserwachen beim MJBO

Mittelrheinisches Jugendblasorchester Boppard-Bad Salzig (MJBO)Bad Salzig. Die niedrigen Inzidenzwerte machen es möglich: Nach der langen pandemiebedingten Pause konnte das Mittelrheinische Jugendblasorchester Boppard-Bad Salzig Anfang Juni wieder mit den Proben in Präsenz beginnen. Die ersten beiden Proben unter freiem Himmel mussten noch in mehreren Gruppen stattfinden, doch bereits am Freitag vor einer Woche konnte das komplette Orchester wieder gemeinsam der musikalischen Arbeit nachgehen. Für die kommenden Wochen stellt die Firma Sebapharma den Parkplatz ihres Werksgeländes zur Verfügung, wo die Musiker ausreichend Platz finden, um die gebotenen Abstände einhalten und weitestgehend ungestört musizieren zu können. 

Das nächste Ziel der Aktiven ist, am Sonntag, 11. Juli, ein erstes Live-Konzert mit Publikum durchzuführen, welches dann ebenfalls unter freiem Himmel im Kurpark stattfinden soll. Obwohl organisatorische Details hierzu noch zu klären sind, laufen die musikalischen Vorbereitungen für dieses Event nunmehr auf Hochtouren. Gleichzeitig haben auch schon erste Planungen für die Gestaltung der Ägidius-Kirmes im September begonnen, bei der das MJBO sein 60-jähriges Bestehen feiern möchte.

Auch in der Nachwuchsarbeit kann der Verein durch die positive Entwicklung der Infektionszahlen neue Impulse setzen. Ebenfalls im Juni haben fünf Kinder mit der musikalischen Früherziehung begonnen. Bei dieser umfassenden musikalischen Grundausbildung durch vereinsinterne Ausbilder erlernen die Kinder neben theoretischen Grundlagen auch das Spiel an der Blockflöte. Die Früherziehung dauert in der Regel etwa zwei Jahre und dient der Vorbereitung auf die anschließende Ausbildung an den verschiedenen Orchesterinstrumenten.

Obwohl der Präsenz-Probebetrieb mehr als ein halbes Jahr ruhen musste, stand das Vereinsleben beim MJBO in der Zwischenzeit nicht still. Neben den Online-Konzerten Ende Januar, zu Karneval und an Ostern, für die alle Musiker ihre jeweiligen Stimmen zu Hause aufgezeichnet und anschließend zusammengeschnitten hatten, fanden seit dem Frühjahr auch wöchentliche Online-Proben per Videokonferenz statt. Auch der gesellschaftliche Aspekt des Vereinslebens wurde trotz der bestehenden Kontaktbeschränkungen in der Corona-Zeit weiterhin gepflegt. 

So trafen sich 25 MJBO-Aktive aller Altersgruppen Ende Mai auf einem virtuellen Luxusliner des Jahres 1914, um den Mord am Kapitän des Schiffes aufzuklären. Für dieses Online-Krimidinner hatten die Teilnehmer zuvor verschiedene Rollen zugewiesen bekommen, welche schließlich von allen mit sichtbarer Freude und der entsprechenden Kostümierung im Live-Video-Chat ausgelebt wurden. Dennoch freuen sich alle Musiker nun wieder über die Möglichkeit für reale Begegnungen und blicken mit Vorfreude auf das geplante Konzert am 11. Juli.

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