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Ministerpräsidentin Malu Dreyer ehrt das Kant-Gymnasium in der Staatskanzlei 

100.000 Euro in 14 Jahren für die DMSG erlaufen

Boppard. „Laufend Gutes tun – diese Aussage trifft in ganz besonderer Weise auf das Engagement der gesamten Schulgemeinschaft des Kant-Gymnasiums Boppard zu“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer anlässlich der symbolischen Spendenübergabe der Schule an die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Rheinland-Pfalz. Die Veranstaltung fand aufgrund der Corona-Situation in einem hybriden Format statt, bei dem die Schüler sowie weitere Beteiligte digital zugeschaltet waren.

Die Schule hat im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 11.507,52 Euro, die den bisherigen Höchstwert von 2011 übertrifft, durch den Lauf von insgesamt 2.879,5 Kilometer im Rahmen der Aktion „Hurra, die Schule rennt! – Run for help“ der DMSG gesammelt. Ähnlich wie in den vorherigen Jahren beteiligten sich auch 2020 etwa 250 Schüler. „Nach dem Motto ‚Helfen – jetzt erst recht‘ haben die Schülerinnen und Schüler auch in 2020 mit dem ‚Run for help‘ ein Zeichen gesetzt und betroffenen Personen gezeigt, dass sie nicht alleine sind“, so die Ministerpräsidentin, die auch Schirmherrin der DMSG Rheinland-Pfalz ist. Das Kant-Gymnasium Boppard war damit die einzige rheinland-pfälzische Schule, die im vergangenen Jahr mit einem speziellen Hygienekonzept an der Aktion teilgenommen hat.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer ehrt das Kant-Gymnasium in der Staatskanzlei

Mit der neuesten Spende wurde auch die 100.000 Euro-Marke geknackt: 110.377,78 Euro wurden in den 14 Jahren insgesamt für die DMSG-RLP erlaufen. „Das zeigt das soziale Engagement an der Schule und Eure gelebte Solidarität auch in Krisenzeiten. Darauf könnt Ihr als Schulgemeinschaft unglaublich stolz sein“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Gerade in diesen Krisenzeiten sei es wichtig, weiterhin tatkräftig zu sein und sich für andere Menschen in der Gesellschaft einzusetzen. „Ihr seid ein großes Vorbild für unsere Gesellschaft und die hohe Spendenbereitschaft eurer Freunde, Bekannten, Verwandten und Nachbarn zeigt einen Trend, der mich sehr freut: Es gibt hier bei uns eine hohe Hilfsbereitschaft – auch in Krisenzeiten“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Volker Monnerjahn, der verantwortliche Organisator des Run for help am Kant-Gymnasium sagte: „Ich bin immer wieder begeistert, mit welchen Engagement unsere Schülerinnen und Schüler dabei sind und sich zum Teil sogar über ihre ganze Kant-Schulzeit am Run for help beteiligen.“

„Ich bin begeistert, dass das Kant-Gymnasium sich schon viele Jahre für die DMSG einsetzt. Mein besonderer Dank gilt Herrn Monnerjahn und der Sport-Fachkonferenz, die die jährlichen Aktionen tatkräftig unterstützen und organisieren!“, so Schulleiter Burkhard Karrenbrock.

Auch der Geschäftsführer der DMSG Rheinland-Pfalz, Dieter Korfmann, zeigte sich begeistert: „Das langjährige Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen und Lehrer des Kant-Gymnasiums in Boppard für die MS erkrankten Menschen in unserem Land ist vorbildlich und außergewöhnlich. Nicht nur der sportliche Einsatz beim jährlichen „Run for help“, sondern auch die Bearbeitung des Themas im Unterricht und die Einladung von Betroffenen zu Diskussionen tragen viel zum besseren Verständnis der Problematik bei. Dafür sind wir allen Beteiligten sehr dankbar.“

Die DMSG verfolgt mit der Aktion das Ziel, das soziale Empfinden für kranke und behinderte Menschen in unserer Gesellschaft zu wecken und zu stärken. Möglichst viele Menschen sollen über die Krankheit Multiple Sklerose informiert und für die Situation der Menschen, die davon betroffen sind, sensibilisiert werden.

In Deutschland sind gegenwärtig schätzungsweise 220.000 bis 250.000 Menschen an MS erkrankt. In Rheinland-Pfalz rund 10.000 Menschen. Die Betroffenen brauchen neben der bestmöglichen medizinischen Versorgung Rat und Unterstützung im Alltag. Hier steht die DMSG als Ansprechpartner zur Verfügung: Sie informiert, klärt auf, unterstützt, zeigt Perspektiven und Chancen auf und weckt Verständnis für die Belange MS-Kranker, ihrer Angehörigen und Freunde.

„Diese Krankheit ist noch immer nicht restlos erforscht und variiert von Mensch zu Mensch in ihren Auswirkungen. Man spricht daher nicht umsonst von der Krankheit der tausend Gesichter. Daher brauchen wir intensive Aufklärung, nur so kann Verständnis für die Belange an MS erkrankter Menschen entwickelt werden“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

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