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Buchholz: Der Ortsvorsteher informiert

Rudolf Bersch, Ortsvorsteher BuchholzBuchholz. Heute möchte ich Sie über folgende Punkte informieren:

Wochenmarkt in Buchholz

Die Eröffnung des neuen Buchholzer Wochenmarktes ist für diesen Freitag, den 30. Juli von 15 bis 19 Uhr geplant. Er findet vorerst auf der Kirmeswiese vor dem Sportzentrum statt. Sobald auf dem Heideplatz der erforderliche Stromanschluss hergestellt ist, wird er dort stattfinden, und zwar immer freitags. Verschiedene Standbetreiber, unter anderem Bopparder Winzer, haben Gemüse, Eier, Nudeln, Geflügel, Käse, Gewürze, französische und italienische Spezialitäten im Angebot. Ein Brot- und ein Fischstand sowie gegebenenfalls Stände Buchholzer Vereine sollen noch folgen.

Auf die ersten Besucher wartet die Begrüßung mit einem Glas Prosecco. Es werden Tische aufgestellt, an denen man in aller Ruhe etwas trinken und verzehren kann. Ich bitte Sie, von dem Angebot regen Gebrauch zu machen, damit der Markt, der auch Gelegenheit zur Kommunikation bei einem guten Glas Wein und leckerem Essen bietet, für uns alle zum Erfolg wird und auch Interessenten aus der näheren und weiteren Umgebung anzieht. (Bitte weitersagen …!)

Hilfe im Krisengebiet an der Ahr

Noch vor meinem Urlaub habe ich mich mit meinen Stellvertretern und allen Fraktionen im Ortsbeirat darauf geeinigt, von unseren Dispositionsmitteln 1.500 Euro für Lieferungen von Lebensmitteln ins Krisengebiet zur Verfügung zu stellen. Dieser Gedanke wurde von allen begrüßt und auch unterstützt. Josef Wirz, Inhaber unseres EDEKA Marktes, habe ich gebeten, die benötigten Lebensmittel zusammenzustellen. Er hat zwischenzeitlich eine direkte Verbindung zu dem besonders betroffenen Ort Rech, gelegen zwischen Dernau und Mayschoß, hergestellt. Mit den Waren wird einmal die in diesem Bereich eingesetzte Bundeswehrküche beliefert, die auch darüber informiert, was benötigt wird. Zum anderen werden Lebensmittel in der dortigen Kirche für Helfer und betroffene Einwohner zur Verfügung gestellt.

Nach Rech geliefert werden unter anderem frischer Salat, Gurken, Paprika und verschiedene Getränke. Im Ort wurden zwei Grillstationen aufgebaut, an die bis jetzt schon über 7.000 Würstchen mit Brötchen, Senf und Ketchup geliefert wurden. Am letzten Sonntag habe ich eine solche Versorgungsfahrt begleitet. Am Ortseingang wurde unsere Hilfslieferung auf einen Unimog der Feuerwehr umgeladen und konnte so zur Feldküche und zur Kirche gebracht und auch schon an betroffene Bürger ausgegeben werden. Besonders freute sich ein Kind über einen Kuchen für seine wahrscheinlich sehr bescheidene Geburtstagsfeier.

Am EDEKA Markt steht noch eine große LKW-Brücke der Firma Altenweg bereit, die beladen wird und darauf wartet, dass in Rech von der Bundeswehr ein geeigneter Standplatz hergerichtet wird. Dann wird die Brücke mit ebenfalls von der Firma Altenweg zur Verfügung gestelltem LKW ihre Fahrt nach Rech antreten. Seit letztem Samstag stehen uns zudem noch ein Kühlfahrzeug der Firma Seus GmbH in Niedert und zwei Kühlanhänger zur Verfügung.

Herzlich danken möchte ich allen Firmen, die diese Hilfsaktion unterstützen. Zu nennen sind hier Lubischer Elektro Bickenbach, Lubischer Heizung, Thorsten Müller Hellerwald, W&W Reifendienst Ohlenfeldstraße, Altenweg Bickenbach, Detleff Wriedt, Werbemittel Bersch, Bäckerei Schrey, Brotgarten Wolfgang Hammes und EDEKA Kaufleute aus dem EDEKA Süd-West Gebiet.

Danken möchte ich auch den freiwilligen Helfern (Freunde der Familie Wirz) und allen anderen Helfern. Mein besonderer Dank gilt Josef Wirz und seiner Frau Carmen, die teilweise von früh um sechs Uhr bis Mitternacht für den Hilfseinsatz tätig waren. Sollte meine Aufzählung unvollständig sein, so bitte ich, dies zu entschuldigen. Versäumtes werde ich mit Sicherheit nachholen.

Es wurde ein Spendenkonto EDEKA Wirz eingerichtet bei der EDEKA Bank Hamburg mit der
IBAN DE 03 2009 0700 4279 6620 01. Das Konto wird mit mehreren EDEKA Kaufleuten geführt und überwacht. Ich würde mich freuen, wenn Sie unsere Hilfsaktion weiter nach Kräften unterstützen würden, denn es wird noch lange dauern, bis im Überschwemmungsgebiet wieder halbwegs normale Lebensverhältnisse herrschen.

Die jetzigen Verhältnisse dort sind für nicht Betroffene kaum vorstellbar. Nur ein paar Fakten zum Vergleich: Im gesamten Rhein-Hunsrück-Kreis werden in einem Jahr etwa 5.000 Tonnen Sperrmüll abgefahren. An der Ahr wurden jetzt in einer Woche bereits 50.000 Tonnen abtransportiert, und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Die Brücke in Rech wurde von den Wassermassen zerstört. Die Bundeswehr hat bereits eine Fußgängerbrücke und eine für Schwerverkehr geeignete Brücke errichtet.

Noch in dieser Woche wird vom THW eine vier Meter breite Brücke mit Geländer errichtet, die etwa zehn bis zwölf Jahre halten soll, bis, so hofft man, die vom Hochwasser zerstörte Brücke ersetzt werden kann. Wasserleitungen, Hydranten und Kanalrohre mit einem Durchmesser von fast einem Meter wurden aus der Erde gespült und mit Schlamm verstopft. Die Eisenbahnschienen im Bereich des Bahnhofs sind nicht mehr vorhanden. Ganze Häuser wurden weggespült beziehungsweise müssen abgerissen werden. Viele Privathäuser sind unbewohnbar. Es besteht ein großer Bedarf an Trockengeräten. Wer hier helfen kann, möge sich bitte bei mir melden.

 

Die beigefügten Bilder sollen meine persönlichen Eindrücke verdeutlichen.

Unkraut an der Buswartehalle im Ohlenfeld

Die Buswartehalle im Ohlenfeld war von Unkraut übersät, was vorbeifahrenden Autofahrern nicht den besten Eindruck unseres Ortes vermittelte. Inzwischen hat der Bauhof die Wartehalle vom Unkraut befreit. Während meines Urlaubs ist ein Antrag der CDU-Fraktion für die kommende Sitzung des Ortsbeirates eingegangen, die im Ohlenfeld nicht mehr benötigte Buswartehalle abzubauen, neu zu streichen und dann auf der städtischen Fläche an der Zufahrt zum Mitfahrerparkplatz aufzustellen. Dies wäre eine sinnvolle Verwendung, denn dann könnten sich Wartende bei schlechtem Wetter unterstellen.

Sprechstunden, Erreichbarkeit

Am Montag, 23. August, 19 bis 20 Uhr, stehe ich Ihnen wieder zu einer Sprechstunde im Gemeindehaus in der Mühlenstraße zur Verfügung. Nächster Termin ist am Montag, 6. September, 19 bis 20 Uhr.

Auch bin ich unter Tel. 0151 17121314 oder unter rudi@bersch.de für Sie erreichbar.

Rudolf Bersch, Ortsvorsteher

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