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Buchholz: Der Ortsvorsteher informiert

Rudolf Bersch, Ortsvorsteher BuchholzBuchholz. Selten war der Start in ein neues Jahr mit mehr Sorgen und Ängsten sowie Einschränkungen im privaten und öffentlichen Bereich verbunden als der aktuelle Jahresbeginn. Wir alle hoffen, dass sich die Lage in den nächsten Monaten nachhaltig verbessern wird und dass sowohl Politik als auch die Fachleute des Gesundheitswesens den richtigen Weg beschreiten, um der fortschreitenden Pandemie Einhalt zu gebieten. Für das Jahr 2021 wünsche ich Ihnen Glück und Erfolg in allen Lebensbereichen, vor allem aber Gesundheit und Wohlergehen. Heute möchte ich Sie über den folgenden Punkt informieren:

Klimaschutz durch Radverkehr

In den vergangenen Monaten ist das wichtige Thema des Klimaschutzes wegen der aktuellen Corona-Situation etwas in den Hintergrund gedrängt worden, hat aber hierdurch seinen Stellenwert keinesfalls verloren. Mit dem Ziel, die Treibhausgasemissionen zu verringern, aber auch die Lebensqualität vor Ort zu verbessern, hat die Bundesrepublik Deutschland unter der Bezeichnung „Klimaschutz durch Radverkehr“ einen bundesweiten Wettbewerb ins Leben gerufen. Der Kreistag des Rhein-Hunsrück-Kreises hat beschlossen, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Dies ist aus zweierlei Hinsicht für uns interessant.

Zum einen ist gerade in unserem ländlichen Bereich noch Potenzial vorhanden, den Fahrradverkehr auch außerhalb des Freizeitbereichs durch eine Verbesserung der Infrastruktur zu stärken, zum zweiten besteht im Rahmen des Wettbewerbes die Möglichkeit, für die in diesem Zusammenhang durchzuführenden Maßnahmen eine Bundesförderung von 80 von 100, für finanzschwache Kommunen sogar 100 von 100 zu erhalten. Die Kreisverwaltung hat in Zusammenarbeit mit dem bei uns ansässigen Planungsbüro Stadt-Land-Plus eine detaillierte Infomappe aufgelegt, in der infrage kommende Maßnahmen mit entsprechenden Kostenplanungen aufgelistet sind.

Hierzu gehören Haltebügel zum gesicherten Abstellen von Fahrrädern, überdachte Abstellmöglichkeiten, gegebenenfalls mit Ladestationen für E-Bikes, aber auch die Beleuchtung von Radwegen. Die Ortsvorsteher im Bereich der Stadt Boppard sind aufgefordert, der Stadtverwaltung einschlägige Vorschläge vorzulegen. Vorbehaltlich des Einverständnisses des Ortsbeirates beabsichtige ich, der Stadt folgende Maßnahmen vorzuschlagen:

  • Die Beleuchtung der Radwege zwischen Buchholz und Oppenhausen, zwischen Buchholz und Udenhausen, vom Ohlenfeld nach Buchholz (zu den Kindertagesstätten, zur Schule und zu den Einkaufsmöglichkeiten) und vom Bornweg entlang der Kläranlage zum Waldhaus und der Anbindung an den Radweg Buchholz – Oppenhausen
  • Die Einrichtung einer überdachten Abstellmöglichkeit mit Lademöglichkeit und Schließfächern auf der Friedhofswiese an der Casinostraße in unmittelbarer Nähe zur Bushaltestelle (Pendler) und zum Geschäftszentrum am Heidepark
  • Eine überdachte Abstellmöglichkeit mit Ladestation und Schließfächern am Buchholzer Bahnhof
  • Eine überdachte Abstellmöglichkeit auf dem Dorfplatz (Gemeindehaus, Feuerwehr, Spielplatz, Bushaltestelle) und an der Grundschule (Schule, neben der Bushaltestelle)
  • Einrichtung von Haltebügeln für Fahrräder am Sportzentrum, am Spielplatz an der Heidestraße sowie am Waldhaus. 

Ich bin überzeugt, dass diese Maßnahmen geeignet wären, den Fahrradverkehr in unserem Bereich zu fördern und damit der Umwelt einen riesigen Gefallen zu erweisen. Ich hoffe, dass möglichst viele der vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden können.

Sprechstunden

Die Sprechstunden müssen leider weiterhin ausfallen. Erreichbar bin ich unter Tel. 0151 17121314 oder unter rudi@bersch.de.

Rudolf Bersch, Ortsvorsteher

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