Start Regionales Boppard Eine Bienenkönigin zu Besuch bei der Winkelholzbande

Eine Bienenkönigin zu Besuch bei der Winkelholzbande

Oppenhausen. Ende September hatte sich in der Naturnahen Kindertagesstätte „Winkelholzbande“ ein besonderer Besuch angesagt. Jakob Heidebrecht und Franz-Josef Bauer, Mitglieder des Bopparder Bienenzuchtvereins, brachten einen Schaukasten mit gefüllter Wabe mit – samt Arbeiterbienen, Bienenbrut und sogar einer Bienenkönigin. Außerdem hatten sie Teile ihrer Imkerausrüstung sowie Honig zum Probieren dabei.

Bienen in der WinkelholzbandeSowohl die Kinder als auch die Erzieher waren sehr neugierig und fasziniert von den Bienen, denen man so ganz aus der Nähe in aller Ruhe zuschauen konnte. Alle waren begeistert, die Königin zu suchen, zu finden und in aller Ruhe zu beobachten. Die Königin war gut und schnell zu erkennen, da sie zum einen deutlich größer ist als die „normalen“ Honigbienen und da sie einen blau schimmernden Punkt auf ihrem Rücken hat. Der Imker erklärte, dass so ein Punkt natürlich nur bei Zuchtbienenvölkern bei der Königin zu finden ist. Die Imker geben der Bienenkönigin einen farbigen Aufkleber, um sie besser und schneller zu erkennen. Jedes Jahr ändert sich die Farbe der Aufkleber, damit die Imker wissen, wie alt die Bienenkönigin ist.

Voller Spannung und Geduld beobachteten die Kinder, wie aus den Waben neue kleine Bienen schlüpften. So etwas hatte vorher noch kaum jemand gesehen. Die Kinder nutzten fleißig die Gelegenheit sich als Imker zu „verkleiden“ und haben dann verstehen können, wie sich die Imker vor Bienen(-stichen) schützen.

Für alle Großen und Kleinen war es ein Genuss, den vom Imker mitgebrachten Honig zu probieren. Es gab sowohl eine honiggefüllte Wabe, von der man sich stückchenweise bedienen konnte als auch eine Kostprobe von dem noch flüssigen, in diesem Jahr geschleuderten Honig.

Viele kennen die Biene Maja, aber nicht jeder hat schon mal die Bienen so nah erleben können. Alle waren sich einig, dass es ein großartiges Erlebnis war, sich mit den Honigbienen näher auseinanderzusetzen. Auf dem KiTa-Gelände und in den Waldzimmern darf man jeden Tag verschiedenen Insekten begegnen und diese beobachten. Man versucht, sie zu schützen und vertieft das Sachwissen zudem anhand von Büchern und anderen Materialien. Mithilfe der Kinder kümmert man sich um bienenfreundliche Pflanzen, Blumen und Kräuter.

Ohne die Honigbienen, aber auch ohne Wildbienen, Hornissen und viele weitere, stimmt das Gleichgewicht in der Natur nicht mehr und Obst und Gemüse werden immer weniger.

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