Start Politik + Wirtschaft Streitigkeiten und schmutzige Taktierereien müssen in Boppard ein Ende haben

Streitigkeiten und schmutzige Taktierereien müssen in Boppard ein Ende haben

Der CDU-Stadtverband Boppard äußert sich zu den Anschuldigungen gegen den ehemaligen Ortsvorsteher von Bad Salzig und amtierenden Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Bopparder Stadtrat. Tobias Kölzer, Vorsitzender des Stadtverbandes, stärkt Wolfgang Spitz den Rücken: „Wolfgang Spitz hat sich über Jahrzehnte in der Kommunalpolitik, aber insbesondere auch im Vereins- und Dorfleben von Bad Salzig verdient gemacht. Dieses ununterbrochene Engagement sucht seinesgleichen. Der Ort und seine Menschen haben Wolfgang Spitz sehr viel zu verdanken, und deshalb stehen auch viele Bad Salziger fest zu ihm. Wir sind der Überzeugung, dass Wolfgang Spitz sich in keiner Weise unredlich verhalten oder gar strafbar gemacht hat. Deshalb bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger heute vor allem darum, die Ermittlungsergebnisse der Behörden abzuwarten. Wir sind sicher, dass die gegen Wolfgang Spitz erhobenen Vorwürfe sich aufklären werden.“

Die Rhein-Hunsrück-Zeitung hatte zuletzt berichtet, Wolfgang Spitz habe bei der Vermietung des Dorfgemeinschaftshauses „Alter Bahnhof“ zusätzlich Gelder für eine sogenannte „Küchenkasse“ erhoben, um damit das „Inventar in Schuss zu halten“. Der CDU-Stadtverband stellt klar: Die betreffende Kasse war einst das Ergebnis von Beratungen des gesamten Ortsbeirates Bad Salzig gewesen. Das Vorgehen war auch der Stadtverwaltung von Anfang an bekannt. Bis dato hatte es dagegen nie Bedenken gegeben.

Umso mehr irritiert, dass von Bürgermeister Dr. Walter Bersch ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt Anzeige erstattet wurde. Reimund Möcklinghoff, Geschäftsführer der CDU Stadtratsfraktion: „In Wirklichkeit soll von der öffentlichen Diskussion um Reisekostenabrechnungen des Bürgermeisters abgelenkt werden.“ Der Stadtrat hatte Dr. Walter Bersch in seiner letzten Sitzung für das Jahr 2016 wegen Unstimmigkeiten bei der Abrechnung seiner Reisekosten und von ihm verursachten Rechtsanwaltskosten im fünfstelligen Bereich, die nach Auffassung der Mehrheit des Stadtrates vermeidbar gewesen wären, keine Entlastung erteilt.

Kölzer weiter: „Der Bürgermeister setzt damit zu unserem großen Bedauern eine alte Fehde fort. Wolfgang Sitz soll diskreditiert und seine Verdienste um Bad Salzig und seine Menschen sollen herabgewürdigt werden. Wir wollen, dass mit diesen Dingen endlich Schluss ist in Boppard. Die Streitigkeiten und erst recht solche schmutzigen Taktierereien müssen ein Ende haben. Das werden wir hoffentlich bei der Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr erreichen.“

Quelle: CDU Stadtverband Boppard

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