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SPD schickt Michael Maurer ins Rennen um den Bundestagswahlkreis 200

SPD schickt Michael Maurer ins Rennen um den Bundestagswahlkreis 200 Mosel/Rhein-HunsrückRegion. Mit großer Mehrheit haben die Delegierten der drei SPD-Kreisverbände Rhein-Hunsrück, Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich Michael Maurer (Simmern) offiziell zum Bundestagskandidaten der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands im Wahlkreis 200 Mosel / Rhein-Hunsrück gewählt und bestätigten damit das Votum der drei Kreisvorstände, die sich bereits Anfang des Jahres für Maurer (62) ausgesprochen hatten. Der Kandidat ist ausgebildeter Journalist und Beamter, heute im rheinland-pfälzischen Innenministerium tätig und dort für die Partnerschaft mit Ruanda zuständig.

Bettina Brück, MdL aus Thalfang und Kreisvorsitzende der SPD Bernkastel-Wittlich, begrüßte die Delegierten in der Simmerner Hunsrückhalle. Sie rief dazu auf, den Schwung aus der Landtagswahl in einen engagierten und „hoffentlich erfolgreichen Bundestagswahlkampf“ mitzunehmen. „Es wird Zeit, dass wir wieder mit unserem Wahlkreis in Berlin vertreten sind, und Michael Maurer ist der geeignete Kandidat. Lasst uns den Turbo einschalten und den Wahlkreis gewinnen.“

Die kommissarische Kreisvorsitzende der SPD Rhein-Hunsrück, Katharina Monteith, die durch die Wahlkreiskonferenz führte, rief die Genossinnen und Genossen zu Geschlossenheit und großer Unterstützung für den Kandidaten auf. „Wenn ein Sozialdemokrat im Wahlkreis 200 erfolgreich sein kann, dann ist es Michael Maurer.“

In seiner Vorstellungsrede machte Maurer, der seit zwölf Jahren Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Hunsrück ist, deutlich, dass er mit vollem Einsatz in den Wahlkampf gehen wolle. „Nachdem ich mich im vergangenen Spätsommer nach einer Reihe von Gesprächen für die Kandidatur entschieden habe, war mir das sofort bewusst. Für die Kandidatur gilt: ganz oder gar nicht. Ich brenne für den Bundestag, ich will das Mandat in diesem Wahlkreis erobern“, erklärte Michael Maurer.

Er habe sich intensiv mit dem Zukunftsprogramm der Partei, dem künftigen Wahlprogramm der Bundes-SPD auseinandergesetzt. Themen wie Gesellschaft, Klima, Mobilität, Wirtschaft, Forschung, Finanzen, Arbeitswelt, Respekt, Bildung und Solidarität spiegelten alle wichtigen Bereiche wider, für die die Sozialdemokratie heute stehe. Maurer: „In dem Programm sind meines Erachtens alle wesentlichen sozialdemokratischen Gedanken und Ideen für die nächsten Jahre abgebildet.“

Gerade die Corona-Krise habe gezeigt, dass sich die SPD wieder viel mehr um die Sorgen der “kleinen Leute” kümmern müsse. „Im vergangenen Jahr wurde uns allen vor Augen geführt, wie sehr wir im Alltag auf die Arbeit derjenigen angewiesen sind, deren Einkommen bislang oft nur knapp zum Leben reicht. Kassiererinnen im Supermarkt, Lkw- oder Busfahrer, Reinigungskräfte, Erzieherinnen und Erzieher und vor allem die Pflegekräfte – sie alle verdienen mehr Anerkennung und gute Einkommen. Klatschen allein bringt da nichts“, betonte Michael Maurer.

Neben den vielen Ansätzen des Wahlprogrammes seien für ihn die Digitalisierung, das Thema Wohnraum und das Gesundheitswesen „entscheidende Politikfelder, die gerade auch in unserer ländlichen Region von Bedeutung sind“. Die Digitalisierung sei „existenziell für unsere Unternehmen, für unsere Schulen, für unsere Kinder und für unsere Zukunft“, so Maurer. 

Gerade der Sektor Gesundheit brauche mehr politische Aufmerksamkeit. Maurer erinnerte an die Schließung der Loreley-Kliniken. Diese Entwicklung habe gezeigt, dass das Gesundheitssystem und die Versorgung der Menschen in staatliche Hände gehörten. Beim Thema Wohnraum verwies Maurer unter anderem auf einst gut funktionierende Modelle von kommunalen Wohnungsunternehmen und Wohnungsbaugenossenschaften.

Zum Schluss warb Maurer für die Unterstützung der Genossen. „Ohne Euch kann ich keinen Wahlkampf führen, geschweige denn gewinnen.“ Wo die aktuelle Corona-Situation es zulasse, wolle er vor Ort kommen und zumindest Treffen in kleinen Gruppen organisieren. „Wo uns aber das Virus einen Strich durch die Rechnung macht, biete ich den virtuellen Austausch an. Auf diese Art will ich mit jedem Ortsverein und möglichst vielen Mitgliedern in Kontakt kommen und Euch so zu Botschaftern in meinem Wahlkampf machen.“

Für die Partei gratulierte Benedikt Oster, Kreisvorsitzender der SPD Cochem-Zell dem Kandidaten. In seinem Schlusswort sagte Oster: „Nach der Wahl ist vor der Wahl, und nach der Landtagswahl starten wir nun mit einem klaren Ziel in den Bundestagswahlkampf. Und wir alle werden unseren Bundestagskandidaten Michael Maurer unterstützen.“

 

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