Start Politik + Wirtschaft Ausgezeichnet: Rheinland-Pfalz mit den drittmeisten Nominierten für den Deutschen Engagementpreis

Ausgezeichnet: Rheinland-Pfalz mit den drittmeisten Nominierten für den Deutschen Engagementpreis

Berlin. 403 herausragend engagierte Menschen und ihre Organisationen wurden bundesweit bis zum 31. Juli für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Gewinnen kann, wer in einer der fünf Kategorien die Fachjury am meisten überzeugt oder bei der Abstimmung über den Publikumspreis die meisten Stimmen erhält. Vorgeschlagen wurden die Nominierten von 141 Ausrichtenden von Preisen für bürgerschaftliches Engagement.

„Wir können uns glücklich schätzen über die Kraft, Flexibilität und Kreativität engagierter Mitmenschen, die dort anpacken, wo es Not tut. Die freiwillig Engagierten und Ehrenamtlichen verdienen unseren Respekt, unsere Unterstützung und unseren Dank. Ich wünsche deshalb allen Nominierten viel Erfolg im diesjährigen Wettbewerb“, sagt Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht.

Ausgezeichnet engagiert in Rheinland-Pfalz 

Mit 46 Nominierten kommen dieses Jahr die drittmeisten Einreichungen aus Rheinland-Pfalz, nach Nordrhein-Westfalen und Bayern. Nominiert sind beispielsweise die Projekte „Bunte Luft“ aus Trier, „Walk the Talk“ aus Worms, die Soziale Stadtimkerei Mainz sowie die Aktion „Geschenke gegen Langeweile“ aus Altenbamberg und weitere. Alle Nominierten aus Rheinland-Pfalz sind in der Engagiertensuche „Preisgekröntes Engagement“ aufgelistet: www.deutscher-engagementpreis.de/engagiertensuche 

Starkes Engagement für Kinder und Jugendliche 

Der Trend setzt sich fort: So wie in den Jahren zuvor finden sich in den Themenfeldern Soziales, Bildung und Integration besonders viele Nominierte. Die wichtigste Zielgruppe des Engagements sind Kinder und Jugendliche mit 60 Prozent der Nennungen (Mehrfachnennung möglich). Insgesamt ist eine große Bandbreite bürgerschaftlichen Engagements erkennbar. Über die klassischen Felder hinaus stellen sich die freiwillig Engagierten auch neuen gesellschaftlichen Herausforderungen: Sie vernetzen in Zeiten der Corona-Krise Hilfesuchende mit Helfenden aus dem Gesundheitswesen, verbinden Kunst mit Umweltschutz oder erschaffen in leerstehenden Gebäuden soziale und kulturelle Zentren für Jung und Alt.

So geht es nach der Nominierung weiter 

Anfang September wird eine hochkarätige Fachjury über die Preisträger:innen in den mit jeweils 5.000 Euro dotierten fünf Kategorien „Chancen schaffen“, „Leben bewahren“, „Generationen verbinden“, „Grenzen überwinden“ und „Demokratie stärken“ entscheiden. Alle anderen Nominierten haben beim Publikumspreis die Chance auf 10.000 Euro Preisgeld. Die Abstimmung über den Publikumspreis findet vom 9. September bis zum 20. Oktober 2021 unter anderem auf der Website des Deutschen Engagementpreises statt. Bekannt gegeben werden die Gewinner aller sechs Preise bei einer Preisverleihung am 2. Dezember in Berlin, die auch mittels Live-Stream übertragen wird.

Hintergrund: Über den Deutschen Engagementpreis 

Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Nominiert werden können alljährlich Preisträger anderer Engagementpreise in Deutschland. Der Deutsche Engagementpreis würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.

Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung.

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