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Rettungsfonds muss kommen

Region. Auf Initiative des Koblenzer Bundestagsabgeordneten Josef Oster fand eine große Videokonferenz mit Hoteliers und Gastronomen der Region statt, zu der Oster gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Präsidenten des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Gereon Haumann, eingeladen hatte. Die klare Kernbotschaft der unter den Folgen der Coronakrise notleidendenden Branche: Damit die Mehrzahl der Betriebe überleben kann, ist ein Rettungsfonds dringend notwendig.

Blick auf Boppard

Der direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis Koblenz forderte gleich zu Beginn der Videokonferenz alle Teilnehmer auf, Klartext zu reden. „Ich habe mich in den vergangenen Wochen unter anderem bei der Ministerpräsidentin für Ihre Belange eingesetzt und mich für eine möglichst schnelle Öffnung unter klaren und nachvollziehbaren Regeln ausgesprochen. Jetzt geht es mir darum zu erfahren, was läuft und was noch nicht läuft.“

Dehoga-Präsident Gereon Haumann und die Hoteliers und Gastronomen aus den Landkreisen Mayen-Koblenz, Rhein-Lahn und Rhein-Hunsrück nahmen Osters Aufforderung zu Klartext dankbar an. Haumann bedankte sich zunächst bei Oster für dessen politische Unterstützung, dann bekam der Abgeordnete (Haumann: „Josef Oster ist unser starker Mann in Berlin“) ungeschönt zu hören, wie existenziell bedrohlich die Lage vieler Betriebe ist. Der durchschnittliche Umsatzausfall durch die Zwangsschließung von 50 Prozent im März, 100 Prozent im April und 50 Prozent im Mai ist eine schwere Hypothek für die gesamte Branche. „Alleine in Rheinland-Pfalz haben wir einen Umsatzausfall von rund zwei Milliarden Euro registriert“, so Haumann.

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